18. Mai 2011, 10:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Go East: Ostdeutschlands Wohnsektor hat Potenzial

Ausgewählte ostdeutsche Städte weisen Investmentpotenziale bei Wohnimmobilien auf und verfügen im Gegensatz zu westdeutschen Märkten über ein weniger begrenztes Angebot. Die Top-6-Standorte Ostdeutschlands zeigen die gleiche Dynamik in der Mietentwicklung auf wie die Top-6-Standorte im Westen. Dies zeigt der aktuelle “Wohninvestment-Kompass Deutschland” des Augsburger Immobilienhauses Patrizia.

Dresden-127x150 in Go East: Ostdeutschlands Wohnsektor hat Potenzial

Dresden

Westdeutsche Metropolen stehen bei an Wohnimmobilien orientierten Investoren traditionell hoch im Kurs. Hier werden die höchsten Mieten und Eigentumspreise erzielt – die Preise und Mieten steigen weiter, die Renditen gehen zurück. Die neuen Bundesländer spielen hingegen bei Investmentstrategien kaum eine Rolle. Bislang, folgt man den Ergebnissen der Patrizia-Untersuchung. “Das Mietsteigerungspotenzial in Potsdam, Jena, Erfurt, Dresden, Weimar und Leipzig war bei Betrachtung der indexierten Mietentwicklung in den vergangenen zwei Jahren ähnlich hoch wie in westdeutschen Städten”, erklärt Researchleiter Dr. Marcus Cieleback. “Allerdings liegen die Mieten der Top-Standorte im Westen auf einem höheren Niveau als im Osten”,schränkt er ein.

München führt demnach den Miet- und Kaufmarkt (Baujahr ab 2000) mit einer Durchschnittsmiete von rund 12,50 Euro pro Quadratmeter und einem durchschnittlichen Kaufpreis von rund 3.850 Euro pro Quadratmeter an. Weitere Spitzenstandorte sind dem Patrizia-Bericht zufolge Frankfurt am Main (11,50 Euro pro Quadratmeter, 2.900 Euro pro Quadratmeter), Hamburg (11,50Euro pro Quadratmeter, 3.000 Euro pro Quadratmeter) und Düsseldorf (10,50 Euro pro Quadratmeter, 2.600 Euro pro Quadratmeter). Neben Berlin (8,50 Euro pro Quadratmeter, 2.400 Euro pro Quadratmeter), das als Ost-West-Schmelztiegel eine Sonderstellung einnimmt, verzeichnen in Ostdeutschland Dresden (6,50 Euro pro Quadratmeter, 1.850 Euro pro Quadratmeter) und Leipzig (5,50 Euro pro Quadratmeter, 1.600 Euro pro Quadratmeter) die höchsten Mieten und Preise. In Potsdam, Jena, Erfurt und Weimar, die ebenfalls eine mit westdeutschen Städten vergleichbare Mietdynamik aufweisen, liegen die Mieten und Preise Ende des ersten Quartals 2010 zwischen 6,50 und 8,50 Euro pro Quadratmeter beziehungsweise 1.600 bis 2.500 Euro pro Quadratmeter.

Seite 2: Berlin mit Sonderstellung

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Beitragsvolumen übersteigt erstmals 200 Millionen Euro

Die insgesamt sehr positive Wachstumsentwicklung der Haftpflichtkasse aus den vergangenen Jahren setzt sich mit den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2018 fort. So stiegen bei- spielsweise die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen auf über 187 Millionen Euro. Aus der gesunden und erfolgreichen Versicherungstechnik resultiert ein Jahresüberschuss von 11 Millionen Euro. So konnte das Eigenkapital auf über 130 Millionen Euro aufgestockt werden.

mehr ...

Immobilien

ifo Institut: Grunderwerbsteuer belastet vor allem Immobilienverkäufer

Obwohl die Grunderwerbsteuer von den Käufern einer Immobilie gezahlt wird, sind es vor allem die Verkäufer, die die Last der Steuer effektiv tragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Forschern des ifo Instituts, die am Montag veröffentlicht wurde.

mehr ...

Investmentfonds

China: Wirtschaft wächst langsamer, Aktienauswahl ist Trumpf

Das Wirtschaftswachstum in China ist im zweiten Quartal 2019 auf 6,2 Prozent gefallen, den niedrigsten Wert seit beinahe dreißig Jahren. Die Regierung versucht, mit zahlreichen stimulierenden Maßnahmen einer weiteren Abschwächung zuvorzukommen – insbesondere angesichts des Handelskonflikts mit den USA. Aber auch in diesem schwierigen Umfeld bieten sich am chinesischen Aktienmarkt einige interessante Anlagechancen.

mehr ...

Berater

Comeco und Sparda Bank: Fintechs von morgen sind Plattformen

Fintechs wollen das Bankwesen revolutionieren. Doch nur wenige schreiben eine Erfolgsgeschichte, so die Onlinebank n26. Andere wie Cookies, Cringle oder Lendstar werden übernommen, viele aber gehen unter. Was erfolgreiche Fintechs heute mitbringen müssen, entwickeln Comeco und die Sparda Bank.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bundesregierung plant Verbot von Blind-Pool-Vermögensanlagen

Das Finanz- und das Justiz-/Verbraucherschutzministerium haben ein „Maßnahmenpaket“ vorgestellt, mit dem Emissionen nach dem Vermögensanlagengesetz weiter eingeschränkt und zum großen Teil verboten werden sollen.

mehr ...

Recht

Fliegende Dachziegel – Gebäudeeigentümer musste für Sturmschäden haften

Eigentümer einer Immobilie müssen ihr Objekt so absichern, dass es auch erhebliche Sturmstärken aushalten kann, ohne gleich die Allgemeinheit zu gefährden. Wenn sich bei einem Sturm bis zur Stärke 13 Dachziegel lösen und auf die Straße fallen, dann spricht zumindest der Anscheinsbeweis für einen mangelhaften Unterhalt des Gebäudes.

mehr ...