GSW nimmt erneut Anlauf zum Sprung aufs Parkett

Das Unternehmen plant, seine Marktposition durch Zukäufe weiter auszubauen. Mit der im Februar 2011 abgeschlossenen Refinanzierung eines CMBS-Kredits (Commercial Mortgage Backed Securities) durch bilaterale Kreditverträge mit einem Volumen von rund 875 Millionen Euro sowie durch Barmittel ist die GSW eigenen Angaben zufolge langfristig zu attraktiven Konditionen finanziert. Die durchschnittliche Laufzeit der Kredite betrage 12,9 Jahre bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 4,18 Prozent. Diese Finanzierungsstruktur eröffne Spielräume für angestrebte Akquisitionen. Diese Kapitalstruktur ermögliche es dem Unternehmen zudem, kontinuierliche Dividendenausschüttungen in Höhe von rund 65 Prozent der Funds From Operations mit nachhaltigem Wachstum zu verbinden.

Im Geschäftsjahr 2010 konnte die GSW eigenen Angaben zufolge das konsolidierte Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung um 4,7 Prozent auf knapp 140 Millionen Euro (2009: 133,6 Millionen Euro) steigern. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich demnach um vier Prozent auf 117,3 Millionen Euro (2009: 112,8 Millionen Euro). Der Funds From Operations (ausgenommen dem Ergebnis der Veräußerung von Immobilien) sei um 43,4 Prozent auf 79 Millionen Euro (2009:  54,9 Millionen Euro) gestiegen, der Net Asset Value (NAV) habe sich um 5,3 Prozent auf 991,4 Millionen Euro (2009: 941,4 Millionen Euro) erhöht. (te)

Foto: GSW

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