Mangelnde Transparenz bei Denkmalimmobilien

Im deutschen Markt für Denkmalimmobilien mangelt es an Transparenz. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Expertenumfrage von Fellowhome zum Thema „Denkmalimmobilien als alternative Kapitalanlage zur Lebensversicherung“. Befragt wurden führende Redakteure von Finanz- und Versicherungsmedien.

Udo Schloemer, Fellowhome
Udo Schloemer, Fellowhome

Zwar könnten Denkmalimmobilien nach Ansicht der Redakteure durchaus eine attraktive Alternative zur klassischen Kapitallebensversicherung darstellen – insbesondere vor dem Hintergrund der Steuervorteile und zurzeit historisch niedriger Zinsen. Voraussetzung sei jedoch, dass die Immobilien zum Portfolio der Anleger passen und eine hohe Anlagesicherheit garantierten. Gerade beim Kriterium Anlagesicherheit werde bei Denkmalimmobilien bislang aber noch zu wenig geboten.

Der Grund: Immobilienanbieter stellten bei direkten Investitionsmöglichkeiten meist zu wenige Informationen zur Verfügung. Aufgrund der mangelnden Transparenz seien für Anleger die Seriosität des Bauträgers und die Solidität der Investition nicht immer ausreichend erkennbar. Sie müssten sich die Informationen selbst beschaffen – in den Medien, bei Analysegesellschaften und Banken sowie bei der Schufa und über TÜV-Zertifikate.

„Die große Ungewissheit am Markt bestätigt uns in unserer Entscheidung, die Anlagesicherheit für Investitionen in Denkmalimmobilien zu stärken“, erklärt Udo Schloemer, Vorstand von Fellowhome. Aus diesem Grund hat Fellowhome gemeinsam mit dem IIB Institut Innovatives Bauen einen Qualitätscheck entwickelt. „Mit diesem Prüfverfahren untersuchen wir zum Beispiel Haftungsmasse und Gesellschaftsstruktur von Bauträgern sowie Markt- und Standortbedingungen von Immobilien“, erläutert Schloemer den Instituts-Check. Damit will er die nötige Transparenz schaffen – und Denkmalimmobilien zu einer ernsthaften Alternative zur Lebensversicherung werden lassen. (te)

Foto: Fellowhome

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