Mehr Ruheständler müssen Gürtel enger schnallen

Immer mehr Senioren in Deutschland müssen „den Gürtel enger schnallen“. Das ergab eine von der Immokasse beim Institut für Demoskopie Allensbach in Auftrag gegebene Umfrage. Demnach stieg die Zahl derer, die mit finanziellen Problemen kämpfen beziehungsweise gerade so mit ihrer Rente auskommen um fünf auf 38 Prozent. Davon ist mittlerweile auch jeder Dritte Immobilienbesitzer betroffen.

senioren-shutt_22348018Noch im Vorjahr sorgte sich einer entsprechenden Umfrage zufolge jeder vierte Hauseigentümer um unzureichende Altersvorsorge beziehungsweise anstehende Pflegekosten. In diesem Zusammenhang stellt den Allensbach-Ergebnissen zufolge auch der altersgerechte Umbau für jeden vierten Befragten ein weiterhin wichtiges Thema dar. 19 Prozent der Ruheständler würden zudem gerne die Rente aufbessern, um sich mehr leisten zu können. Das Motiv der Unterstützung der Enkel und Kinder laut der Untersuchung im Vergleich zum Vorjahr um fünf auf 18 Prozent beziehungsweise um neun auf 15 Prozent zurückgegangen.

Immokasse will mit ihrer Umkehrhypothek „Immo Renten Plus“ Senioren einen finanziellen Freiraum schaffen, wenn diese ihr Eigenheim nicht vorzeitig aufgeben wollen. Für Immobilienbesitzer ab 65 Jahren bietet die Umkehrhypothek eine Möglichkeit an Bargeld zu gelangen und die Versorgungslücke zu schließen. Bei diesem speziellen Seniorendarlehen müssen weder Zins- noch Tilgungszahlungen geleistet werden, solange man sein Haus oder die Eigentumswohnung selbst bewohnt. Der Darlehensnehmer bleibt immer der Eigentümer und die Rückzahlung des Darlehens wird erst bei Auszug, Verkauf oder Ableben fällig. Der Zinssatz ist über die gesamte Laufzeit des Darlehens festgeschrieben. Ein Überschuldungsschutz ist vertraglich auf den maximalen Wert der besicherten Immobilie festgelegt. Darlehensgeber ist der Kooperationspartner der Immokasse, die Deutsche Kreditbank AG (DKB AG). (te)

Foto: Shutterstock

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