Anzeige
Anzeige
7. Dezember 2011, 16:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

B-Standorte: Stars der zweiten Reihe

Die Suche nach sicheren Anlagen lässt die Nachfrage nach Wohnimmobilien deutlich steigen. Als Alternative zu den hochpreisigen Metropolen empfehlen sich Mittelstädte.

Immobilien in Dresden

Die Nachfrage nach Sachwertanlagen, ob es sich um Gold, andere Rohstoffe oder Immobilien handelt, ist derzeit höher denn je. Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise suchen die Anleger nach möglichst sicheren Investments. Insbesondere deutsche Wohnimmobilien stehen hoch im Kurs, Makler und Marktbeobachter berichten von einem regelrechten Run auf Zinshäuser in deutschen Großstädten.

Dies schlägt sich bereits in der Statistik nieder. Im deutschlandweiten Durchschnitt sind die Wohnimmobilienpreise nach einer aktuellen Untersuchung des Immobilienverbands Deutschland (IVD), Berlin, in den vergangenen zwölf Monaten um 2,3 Prozent gestiegen. In den Großstädten fallen die Preiszuwächse jedoch weit deutlicher aus. „So sind beispielsweise in Städten mit 250.000 bis 500.000 Einwohnern die Preise um 5,5 Prozent und in Städten über 500.000 Einwohner um 4,4 Prozent gestiegen“, berichtet IVD-Vizepräsident Jürgen Michael Schick. Deutlich geringer fällt das Plus in den Mittel- und Kleinstädten aus. Dort sind die Preise im Schnitt nur um drei Prozent gewachsen.

„Die Nachfrage nach Wohn- und Geschäftshäusern hat unter Investoren und Privatanlegern stark angezogen. Sie ist aktuell so hoch, dass selbst durchschnittliche Objekte in mittleren bis Spitzenlagen in kürzester Zeit veräußert werden“, sagt Carsten Rieckhoff, Leiter Research bei Engel & Völkers Commercial. „In den A-Städten sind selbst mittlere und einfache Lagen stark gehandelt.“

Hochpreisige Metropolen

In den Toplagen der Metropolen werden aktuell nicht selten Liebhaberpreise gezahlt, so groß ist die Nachfrage nach Sachwertanlagen. „In Hamburger Premiumlagen werden Zinshäuser derzeit fast nur von privaten Anlegern erworben, da diese höhere Kaufpreise zahlen als institutionelle Investoren“, erläutert Rieckhoff.

„A-Standorte locken Investoren mit einer vermeintlichen Investitionssicherheit, da die künftige Entwicklung der Standorte im Allgemeinen als sehr sicher eingestuft wird“, sagt Stavros Efremidis, Vorstand der KWG Kommunale Wohnen AG, Hamburg. Durch die hohe Nachfrage hätten die Verkaufspreise in Großstädten mitunter ein Niveau erreicht, bei dem Investitionen nur noch eine sehr geringe Rendite abwerfen würden.

Seite 2: Mit B-Standorten bessere Renditechancen

Weiter lesen: 1 2 3 4 5

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...