Studentenapartments: Möbliertes Wohnen mit Renditechance

Und die Touristenzahlen in deutschen Metropolen steigen: Berlin etwa zog in 2010 rund neun Millionen Besucher an, nach München kamen 5,6 Millionen Gäste, nach Hamburg 4,7 Millionen. Verlockend scheint da die Aussicht, durch Vermietung eines Apartments als Ferienwohnung eine gute Rendite zu erzielen.

„Wer seine Stadtwohnung an Urlauber oder Geschäftsreisende vermietet, kann bis zu 100 Prozent mehr Mieteinnahmen erzielen als bei einer Dauervermietung, da andere Preise zugrunde gelegt werden können“, rechnet Helsig vor. Die erzielbaren Renditen an gefragten Standorten lägen für dieses Segment im hohen einstelligen Bereich.

Allerdings lässt sich nicht jede Wohnung am Stadtrand lukrativ als Ferienobjekt vermieten. Eine zentrale Lage ist unabdingbar. „Die touristische Infrastruktur rund um das Ferienobjekt spielt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle und bietet sehr gute Auslastungsmöglichkeiten und dadurch hohe Mieteinnahmen“, sagt Kai Enders, Vorstand für den Bereich Residential bei Engel & Völkers.

Nicht ohne passgenaues Konzept

Zudem sollten Anleger nicht vergessen, dass Ferienwohnungen im Vergleich zu normalen Mietwohnungen erhöhte Kosten für Reinigung und Instandhaltung sowie für die Vermietung nach sich ziehen. Daher dürfte die lukrative Verwendung einer Wohnung als Feriendomizil nur für Objekte in den bevorzugten Lagen deutscher Metropolen in Frage kommen.

Ob Studentenapartments, Boarding Houses oder City-Apartments – generell gilt, dass Investoren das möblierte Wohnen zunehmend für sich entdecken. Vor allem der Erwerb von Studentenwohnungen und City-Apartments steht auch dem privaten Kapitalanleger offen und eröffnet ihm attraktive Renditechancen.

Grundsätzlich sollte aber beachtet werden, dass es bei diesen Spezialimmobilien besonders auf eine Konzeption ankommt, die sich genau mit den Marktbedürfnissen deckt.

Foto: Youniq; Grafik: Cash.

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