City-Apartments: „anspruchsvoller Pragmatismus“

Aus Kapitalanlegersicht ist der Kauf von Eigentumswohnungen eine probate Antwort auf die gegenwärtige Finanz- und Staatsschuldenkrise. Immobilien gelten zu Recht als beständige und sichere Sachwerte. In jüngster Zeit investieren die Deutschen wieder verstärkt direkt in Immobilien, und zwar am liebsten in Eigentumswohnungen.

Die Investment Property Databank (IPD) gibt ihnen Recht: 2011 wurden in Deutschland mit direkt gehaltenen Wohnimmobilien durchschnittlich 7,8 Prozent Rendite erwirtschaftet. Damit hat der Wohnsektor alle anderen Nutzungsarten hinter sich gelassen. Industrie- und Handelsimmobilien folgen mit 7,0 und 6,1 Prozent, während Büros mit einer mageren Rendite von 4,3 Prozent das Nachsehen haben.

Aus Gründen der Risikostreuung ist die Direktinvestition in Wohnimmobilien zwar nicht ganz unproblematisch. Das Klumpenrisiko wird aber immerhin gemindert, wenn statt in eine geräumige Vier- bis Fünf-Zimmer-Wohnung in mehrere kleine Einheiten wie hochmoderne City-Apartments investiert wird.

Michael Haupt ist Vorstand der JK Wohnbau AG mit Sitz in München.

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