Anzeige
18. August 2012, 08:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Investment-Immobilien an deutschen B- bis D-Standorten gefragt

Der deutsche Immobilienmarkt wird abseits der A-Standorte immer attraktiver für Investoren. Neben den bereits im Blickfeld befindlichen B-Standorten bieten auch Investment-Immobilien an C- und D-Standorten noch Chancen. Das zeigt eine Untersuchung von Bulwien Gesa mit der Gewerbeimmobilien-Investment-Plattform Asset Profiler.

Investment-Immobilien an deutschen B- bis D-Standorten gefragtDie gemeinsame Marktuntersuchung hat ergeben, dass die Bedeutung von B- bis D-Standorten kontinuierlich zugenommen hat. Im Jahr 2011 haben die B-Standorte mit einem Investmentvolumen von 4,13 Milliarden Euro ein Plus von 66 Prozent erlebt (Vorjahr: 2,48 Milliarden Euro). Am Gesamtvolumen stieg ihr Anteil von 13 auf 18 Prozent. Neben klassischen Büroobjekten und Geschäftshäusern wurden vor allem Handelsimmobilien nachgefragt.

Die C-Standorte legten ebenfalls zu und steigerten ihren Anteil am Gesamtvolumen von 6,6 Prozent im Jahr 2010 auf 7,2 Prozent in 2011. Auch hier standen Handelsobjekte im Zentrum des Investoreninteresses. An deutschen D-Standorten wurde im Jahr 2011 mit 2,47 Milliarden Euro Investmentvolumen ebenfalls mehr umgesetzt als im Vorjahr. Der Anteil am Gesamtvolumen stieg von 7,5 Prozent in 2010 auf 10,8 Prozent im Jahr 2011.

Investment-Immobilien an deutschen B- bis D-Standorten gefragt

Quelle: Bulwien Gesa

Die Zunahme der Investments an B- bis D-Standorten hängt der Interpretation der Marktresearcher zufolge mit dem sinkenden Angebot an Core-Objekten in den deutschen A-Metropolen zusammen. Die Preisentwicklung und Angebotsverknappung führe zu einem Ausweichen auf die weniger populären Immobilienstandorte.

Privatinvestoren und Family Offices gehen verstärkt in Immobilien

Unter den aktiven Immobilieninvestoren sind die Privaten der Untersuchung zufolge eine wachsende Gruppe. Bei Gewerbeimmobilien entfiel im Jahr 2011 ein Transaktionsvolumen von 1,7 Milliarden Euro auf diese Investorengruppe, was einer Steigerung um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet (2010: 1,2 Milliarden Euro). Gemessen am gesamten Transaktionsvolumen im Gewerbeimmobiliensegment in Höhe von 23 Milliarden Euro bilden die privaten Investoren zwar eine kleine Gruppe. Allerdings sind sie insbesondere an Deals zwischen fünf und 15 Millionen Euro beteiligt, die laut Bulwien Gesa und Asset Profiler an B- bis D-Standorten oft sehr übliche Größen sind.

Asset Profiler-Geschäftsführer Norman Meyer kommentiert: “Die Ergebnisse der Marktstudie spiegeln sich auch auf unserer Plattform wider. Die dort angebotenen Objekte sind weit gestreut über ganz Deutschland, und es sind beileibe nicht nur Immobilien an A-Standorten, die derzeit ihre Käufer finden. Ähnlich verhalten sich die Nachfrager, vorrangig aus den Bereichen Familiy Offices, Pensionskassen und Stiftungen. Auf der Plattform werden in verstärktem Umfang Objekte an B- bis D-Standorten nachgefragt und angeboten.” (te)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...