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23. Dezember 2012, 11:02
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Lebkuchenhäuser: Investieren in Hüftgold

Im Zuge der galoppierenden Preiserhöhung und des knappen Angebots an Betongold bietet sich als alternatives Investment das sogenannte „Hüftgold“ an.

Lebkuchenhaus

Das Team der IVG Research hat sich auch aus saisonalen Gründen intensiv mit dem unkonventionellen Immobiliensegment “Lebkuchenhaus” auseinandergesetzt und liefert interessante Einsichten zu einer bislang wenig beachteten Asset-Klasse.

So hat das Research Team nach eingehenden Analysen in den letzten Wochen eine verstärkte Marktaktivität festgestellt. Allerdings sollte die Nachhaltigkeit dieses Wachstums bereits jetzt hinterfragt werden.

Interessierte Anleger können auf drei verschiedene Arten von dem Segment Lebkuchenhaus, in Expertenkreisen auch als „Hüftgold“ bezeichnet, profitieren. So besteht die Möglichkeit der Direktinvestition in Fertighäuser, es können eigene Projekte durchgeführt oder Unternehmensanleihen erworben werden, die in Lebkuchenhäuser investieren.

Lebkuchenhaus

Quelle: IVG Research

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken

Nachfrage nach Lebkuchenhäusern

Natürlich ist es für den potentiellen Investoren fundamental, sich mit der Nachfragesituation auseinanderzusetzen, insbesondere bei wenig konventionellen Investments.

Für das betrachtete Immobiliensegment lässt sich feststellen, dass die Nachfrage maßgeblich von der Entwicklung der Baukosten abhängt. Während der Bezugspreis wichtiger Rohstoffe wie Zucker signifikant gefallen ist, sind die Energie- und Weizenpreise im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Diese veränderten Rahmenbedingungen führen dazu, dass Lebkuchenfertighausentwickler dazu tendieren, den Mindereinsatz von Mehl und Energie durch ein Plus an Klebemasse, im Volksmund auch „Zuckerguss“ genannt, zu kompensieren. Der Investor erhält folglich mehr Hüftgold für sein investiertes Kapital.

Wichtige Nachhaltigkeitsaspekte

Auch das ökologische Gewissen des Anlegers wird durch ein Investment in Lebkuchenhäuser bedient. Aufgrund der organischen Substanzen ist das Produkt hervorragend biologisch abbaubar.

Ob es allerdings überhaupt dazu kommt, ist fraglich, da die Nachhaltigkeit kurz nach Fertigstellung durchaus angezweifelt werden kann. (nl)

Foto: Shutterstock

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