Anzeige
Anzeige
24. Mai 2012, 11:07
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hamburg: Wohnungspreise steigen bis zu 33 Prozent

Hamburg bleibt die teuerste Großstadt des Nordens. Die Preise für Wohnimmobilien erreichten nach Angaben des Portals Immowelt im ersten Quartal 2012 durchschnittlich 3.115 Euro pro Quadratmeter.

WohnimmobilienpreiseDamit liege das Niveau um 19 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum und um 79 Prozent über dem deutschen Durchschnittswert von 1.741 Euro. Der kontinuierliche Zuzug in die Stadt heizt die Nachfrage merklich an. 2025, so die Prognose der Stadt Hamburg, werden knapp 70.000 Menschen mehr in der Hansestadt leben als heute.

In Nobel-Lagen wie Blankenese, Othmarschen, Rotherbaum oder St. Georg kostet der Quadratmeter laut Immowelt im Schnitt zwischen 4.100 und 5.050 Euro. Hamburg-Zentrum (3.703 Euro) mit der prestigeträchtigen Hafencity liege knapp darunter. Das früher noch günstige Hamburg-Nord mit seinen begehrten Stadtteilen Eppendorf, Winterhude und Uhlenhorst am nordöstlichen Alsterufer habe kräftig aufgeholt: Um 33 Prozent seien die Preise dort im vergangenen Jahr gestiegen. Sie liegen im Schnitt bei 4.126 Euro pro Quadratmeter – je nach Objekt und Lage auch schon mal bei bis zu 9.000 Euro.

Günstige Preise finden sich laut Immowelt in den Bezirken Bergedorf (2.300 Euro pro Quadratmeter) und Wandsbek (2.427 Euro) – zumindest noch. Denn in beiden Bezirken seien die Kaufpreise binnen Jahresfrist um 16 Prozent gestiegen. Auch Hamburg-Mitte (2.273 Euro) gehöre noch zu den günstigeren Gebieten Hamburgs. Die preiswertesten Immobilien bietet demnach noch immer Harburg mit 1.985 Euro pro Quadratmeter, das aber mit plus 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen deutlichen Zuwachs verbuchte. 2010 kostete der Quadratmeter dort laut Immowelt noch knapp 1.100 Euro.

Mietpreise: Starkes Nord-Süd-Gefälle

Auch wer eine Mietwohnung in Hamburg sucht, muss laut Immowelt deutlich mehr einkalkulieren als noch im Vorjahr. Die Mieten seien um elf Prozent auf durchschnittlich 11,10 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt liegt bei 6,30 Euro (plus zwei Prozent). Im gesamten Nordwesten der Stadt rangierten die Mietpreise im Schnitt zwischen elf und 14 Euro pro Quadratmeter, in Alsternähe könne der Preis schon mal auf 29 Euro hochgehen. In Altona (12,30 Euro, plus 12 Prozent) und Hamburg-Nord (12,60 Euro, plus 14 Prozent) ließen sich allerdings auch noch sehr günstige Quartiere finden, die Schere zwischen teuer und billig gehe dort weiter auseinander als anderswo. Wandsbek (9,70 Euro, plus drei Prozent) bietet laut Immowelt Durchschnittsmieten unter zehn Euro, was es sonst nur südlich der Elbe gebe. Die erschwinglichsten Mieten würden in Harburg (8,20 Euro, plus acht Prozent) gezahlt. (bk)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

1 Kommentar

  1. Hallo Christel & Rudi,
    da habt Ihr mit Eurer Wohnung ja das richtige Näschen gehabt.
    Glückwunsch
    Wir freuen uns auf Euch am Wochenende

    Claus

    Kommentar von Rudi & Christel Grube — 25. Mai 2012 @ 09:21

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

“Jamaika als Ehe auf Gedeih, aber nicht auf Verderb”

Auf die Bundestagswahl folgten erwartungsgemäß einige Wochen verbaler Auseinandersetzungen zwischen den drei Parteien der zu erwartenden Regierungskoalition. Bei vielen Themen existieren jedoch Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Die Weirich-Kolumne

mehr ...

Immobilien

CDU will Mietpreisbremse auslaufen lassen

Die CDU will sich einem Zeitungsbericht zufolge von der Mietpreisbremse verabschieden. Ziel sei es, sich bei Gesprächen über eine Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP auf ein Auslaufen der Mietpreisbremse im Jahr 2020 zu verständigen, berichten die “Stuttgarter Nachrichten” unter Berufung auf Unionskreise.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...