Anzeige
4. Februar 2013, 11:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

KfW und Geschäftsbanken entwickeln digitale Förderkreditplattform

Die KfW hat sich mit Spitzeninstituten der Sparkassen-Finanzgruppe, den genossenschaftlichen Zentralbanken DZ Bank und WGZ Bank sowie der Deutschen Bank und der Postbank zusammengeschlossen, um im Rahmen eines Pilotprojekts die neue Online-Förderplattform “Bankdurchleitung Online 2.0 (BDO 2.0)” zu entwickeln.

Axel-Nawrath-Kfw1 in KfW und Geschäftsbanken entwickeln digitale Förderkreditplattform

Axel Nawrath, KfW

Einer Pressemitteilung zufolge sollen im Zuge des Projektfortschritt neue Tools gepaart mit automatisierten Prozessen den Weg zum Förderkredit – sowohl für Kunden als auch deren Hausbanken – technisch verbessern und somit leichter und schneller machen.

Darüber hinaus soll aber die Rollenverteilung wie gewohnt bleiben: Die Kundenberater der Banken und Sparkassen bleiben aber unverändert direkter Ansprechpartner für die Förderkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Weiterhin sind die Banken und Sparkassen auch zukünftig die Vertragspartner der Kunden und entscheiden als Risikoträger über die Kreditvergabe. Die heute bestehenden Zugangswege zu Förderkrediten über die Hausbank bleiben unverändert bestehen.

Anlässlich des Startschusses für die Arbeiten an dem Projekt stellt Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe, und verantwortlich für das inländische Fördergeschäft noch einmal die Ziel heraus: “Mit den geplanten neuen web-basierten Tools wird die KfW ihren Kunden und Vertriebspartnern einen deutlich verbesserten Service anbieten. Zentrale Vorteile der neuenVertriebsplattform sollen eine wesentlich schnellere, einfachere Beantragung und Bearbeitung von Förderkrediten sein”.

Im Fokus der Projektarbeiten stehen demnach der Antragsprozess und die Bearbeitung von KfW- und ERP-Förderkrediten, wobei die Umsetzung in mehreren Schritten erfolgt. In einem ersten Schritt sollen die Kunden direkt aus dem Internetauftritt der KfW (www.kfw.de) eine Beratungsanfrage sowohl zu privaten als auch gewerblichen Förderprodukten stellen können. Diese ist an die Hausbank adressiert, die den Kunden gezielt beraten kann.

Im nächsten Projektschritt ist geplant, zunächst für die besonders stark nachgefragten Förderprogramme “Energieeffizient Bauen und Sanieren” und “KfW-Wohneigentumsprogramm” über die Förderplattform eine verbindliche Sofortbestätigung der KfW für die Förderfähigkeit zu ermöglichen. Ziel ist es, dass der Kundenberater einer Bank beziehungsweise Sparkasse im Rahmen des Kreditentscheidungsprozesses nach der elektronischen Übermittlung der Vorhabensdaten an die KfW unmittelbar erfahren kann, ob das konkrete Vorhaben förderfähig ist. Dies gibt dem Kunden frühzeitig ein hohes Maß an Planungssicherheit für sein Vorhaben. In einem weiteren Schritt reicht der Kundenberater den Förderkreditantrag wie bisher elektronisch bei der KfW ein, um von der KfW die Förderkreditzusage zu erhalten. Die Pilotpartner planen, in den kommenden Jahren nach und nach einen durchgängigen und noch schnelleren Online-Antragsprozess, später auch für weitere KfW-Förderprodukte, zu ermöglichen.

Das Fördergeschäft wird mit dem Projekt, so die Hoffnung der beteiligten Banken, auf eine noch modernere Basis gestellt. Die IT-Konzeption und -umsetzung sind ein Teil des Modernisierungsprozesses, dem sich die KfW unterzieht. Das Projekt soll es ermöglichen, die Kommunikation zum Nutzen der Kunden und Vertriebspartner auszubauen. (te)

Foto: KfW / Stephan Sperl

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Incentives Zusatzkrankenversicherung – so bleiben sie steuerfrei

Viele Unternehmen sichern ihre Mitarbeiter mit sogenannten Zukunftssicherungsleistungen gegen allerlei Ungemach ab. Damit solche Gehaltsextras auch steuerfrei bleiben, kommt es auf die richtige vertragliche Gestaltung an.

mehr ...

Immobilien

Wohn-Riester: Das müssen Sie wissen

Bauherren und Käufer von selbstgenutztem Wohneigentum können sich bei einer Wohn-Riester geförderten Finanzierung oft Vorteile von mehreren Zehntausend Euro sichern. Dennoch lassen immer noch viele die staatliche Unterstützung ungenutzt. Oft aus purer Unwissenheit. Laut aktueller LBS-Riester-Umfrage haben sich mehr als 60 Prozent der Menschen noch nicht mit der Riester-Förderung beschäftigt, mehr als 40 Prozent wissen nicht, ob sie förderberechtigt sind.

mehr ...

Investmentfonds

Ende des Handelskriegs?

China wählt einen ungewöhnlichen Weg, um den Handelsstreit mit den USA zu beenden. Nach Berichten des Nachrichtenportals “Bloomberg” will das Land US-Waren kaufen, um das Defizit auszugleichen. Das Angebot sei bereits von Anfang Januar.

mehr ...

Berater

Recruiting: Mit Jobstory die Richtigen finden

Die Suche nach Mitarbeitern ist nichts anderes als die Suche nach einem Lebenspartner. Wie kann dieses Unterfangen erfolgreich gestaltet werden?

Gastbeitrag von Hans Steup, Versicherungskarrieren

mehr ...

Sachwertanlagen

Kapital in zehn Jahren fast verfünffacht

Die Paribus-Gruppe hat die Fondsimmobilie des SCM Capital GmbH & Co. KG Renditefonds V – Hamburg Wohnen sowie abgespaltene Grundstücksteile verkauft. Der Gesamtrückfluss an die Fondsanleger ist beachtlich.

mehr ...

Recht

BVI: Studie bestätigt Kostentransparenz bei Fonds

Der deutsche Fondsverband BVI bewertet die jüngste ESMA-Studie zu Kosten und Wertentwicklung von Finanzprodukten für Privatanleger positiv.

mehr ...