Wüstenrot Haus- und Städtebau stellt Rekordvolumen ein und macht Gewinn-Plus

Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) hat 2013 Neubau-Eigentumswohnungen und Eigenheime im Wert von rund 55 Millionen Euro verkauft und stellt damit den Rekord des Vorjahres ein. Der Gewinn der Wüstenrot & Württembergische-Tochter stieg laut Mitteilung auf rund 4,5 Millionen Euro – ein Plus von mehr als einem Drittel gegenüber 2012.

WHS-Projekt: Neubau von Stadthäusern in München-Riem

Für 2013 arbeitet WHS eigenen Angaben zufolge an Bauprojekten in München und Frankfurt mit einem Umsatzvolumen von insgesamt rund 70 Millionen Euro.

Zum 2012-er Ergebnis hat demnach vor allem die Fokussierung auf die Märkte in den Regionen Stuttgart, Köln, München und Frankfurt am Main beigetragen. An die Strategie will man auch in diesem Jahr anknüpfen.

So sollen beispielsweise in Frankfurt am Mainim neuen Stadtteil Rebstockpark bis 2015 insgesamt rund 130 neue Wohneinheiten enstehen. Aktuell hat der Verkauf im neunten Bauabschnitt mit 50 Wohneinheiten begonnen. Seit 2002 konnte WHS im Rebstockpark bereits 271 Wohneinheiten in acht Bauabschnitten realisieren.

In München sollen aktuell sieben an den Riemer Park angrenzende Stadthäuser mit rund 70 Eigentumswohnungen, die zwischen 55 und 100 Quadratmeter Wohnfläche bieten, errichtet werden.

Im Fokus des Unternehmens stehen nach eigenem Bekunden überwiegend Eigennutzer, die Eigentumswohnungen in innerstädtischen Lagen suchen. So beruhten 70 Prozent des Jahresergebnisses von 2012 auf Verkäufen für den Eigenbedarf. Die restlichen 30 Prozent des Umsatzes habe man durch den Verkauf von Eigentumswohnungen an Anleger mit Vermietungsabsichten erzielt. Die Zahl dieser Kapitalanleger habe sich 2012 im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht, so die Unternehmensmitteilung.

Im Bereich städtebaulicher Dienstleistungen will man die Marktstellung kontinuierlich ausbauen. „In Fragen der Stadterneuerung, Stadtentwicklung, Bauflächengewinnung und des Quartiersmanagements ist die WHS ein wichtiger Partner für Städte und Gemeinden geworden“, erklärt Alexander Heinzmann, Mitglied der WHS-Geschäftsführung. Staatlich geförderte Programme und die konjunkturbedingt verbesserte Haushaltslage vieler Kommunen begünstigten derzeit städtebauliche Veränderungen, die angesichts des demographischen und energetischen Wandels erforderlich sind. Heinzmann: „Aus diesem Grund stehen uns eine ganze Reihe solcher Projekte bevor. Dabei unterstützen wir die Kommunen von Beginn an bei der Planung und Umsetzung städtebaulicher Veränderungen.“

Im vergangenen Jahr war das Unternehmen eigenen Angaben zufolge in 103 Städten mit über 200 Maßnahmen aktiv. Dabei habe man auch die Beteiligung der Bürger an städtebaulichen Entscheidungen unter Berücksichtigung der kommunalen und sozialen Infrastruktur koordiniert. Das betreute Maßnahmenspektrum hat demnach auch öffentliche Gebäude wie beispielsweise Museen, Bahnhofsgebäude und Kindergärten mit eingeschlossen. (te)

Foto: WHS

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