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1. Oktober 2013, 14:17
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Investmentmarkt steuert zweitbestes Ergebnis an

Die Nutzernachfrage bewegt sich 2013 auf den wichtigsten Büroimmobilienmärkten in Deutschland auf vergleichsweise hohem Niveau. Über alle BIG 7 hinweg wird beim Flächenumsatz ein Rückgang von nur noch zwei Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum aus 2012 erwartet.

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Büroimmobilien in Deutschland verzeichnen  eine hohe Nachfrage.

Deutschland attraktiver Immobilienstandort

Allerdings steuert der Investmentmarkt nach wie vor unbeirrt auf ein starkes Jahr zu, erklärt Timo Tschammler, Mitglied im Management Board Jones Lang LaSalle Deutschland.

„Das Transaktionsvolumen in Höhe von etwas über 19 Mrd. Euro für die ersten neun Monate des Jahres zeigt die Attraktivität Deutschlands als Immobilieninvestmentdestination.

Wir beobachten ein weiter nachhaltiges Interesse von ausländischen Investoren an größeren Objekt- oder Portfoliovolumina.

Dies wird auch die restlichen Wochen des Jahres anhalten, so dass wir mit einem Jahresergebnis von um die 30 Mrd. Euro rechnen. Das wäre das beste Ergebnis seit dem Boomjahr 2007“, so Tschammler.

60 Prozent des Transaktionsvolumens fließen in die BIG 7

Auch wenn im abgelaufenen Quartal die ganz großen Abschlüsse fehlten (nur eine Transaktion über 200 Millionen Euro), summierte sich das Quartalsergebnis auf sechs Milliarden Euro und das Dreivierteljahresergebnis damit auf 19,1 Milliarden Euro (Plus 28 Prozent gegenüber Q1-Q3 2012).

Der Investmentmarkt zeigt sich nach wie vor sehr rege und die aktuell noch fehlenden großvolumigen Transaktionen sollten im nächsten Quartal realisiert werden können, zumindest befinden sich zahlreiche auch sehr große Transaktionen in Vorbereitung oder stehen kurz vor Abschluss.

Weiterhin dominierend sind Einzeltransaktionen, auf die rund 14,4 Milliarden Euro entfallen, die restlichen 4,7 Milliarden Euro sind Portfoliotransaktionen, die allerdings gegenüber 2012 mit 74 Prozent deutlich stärker zugelegt haben.

München liegt vorn

In der Analyse der Städte konnte für drei der BIG 7 bereits jetzt ein Transaktionsvolumen von jeweils über zwei Milliarden Euro registriert werden. München steht dabei mit 2,5 Milliarden Euro an der Spitze.

Knapp hinter München folgen Berlin und Frankfurt mit jeweils 2,3 Milliarden Euro. Außer in Köln und Stuttgart stieg das Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in allen Städten an, von Plus fünf Prozent in München bis zu Plus 164 Prozent in Düsseldorf.

„Auch wenn das Fertigstellungsvolumen von neuen Büroimmobilien in den BIG 7 wieder ansteigt, fehlt es nach wie vor an guten Investmentprodukten. Dies verhindert nach wie vor eine noch größere Dynamik am deutschen Investmentmarkt.

Bis Ende des Jahres rechnen wir mit einem Transaktionsvolumen in den BIG 7 von zusammen rund 16 Mrd. Euro. Das wäre sicherlich ein bemerkenswertes Ergebnis, läge es noch deutlich über 2006, eines der beiden Boomjahre“, so Tschammler.

Die Relation zwischen dem Investmentvolumen der BIG 7 und denjenigen außerhalb dieser etablierten Märkte hat sich im Vergleich zum Vorquartal nicht geändert.

„Nach wie vor fließen rund 60% des investierten Kapitals in eine der BIG 7. Wenn andere Städte ins Auge gefasst werden, dann in erster Linie im Blick auf Einzelhandelsimmobilien“, so Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland.

Büroimmobilien bleiben stärkste Assetklasse

Nach wie vor entfällt der höchste Anteil des Transaktionsvolumens mit 43 Prozent auf Büroimmobilien, gefolgt von Einzelhandelsimmobilien mit 29 Prozent.

Einen relativ kräftigen Anstieg können Lager- und Logistikimmobilien verzeichnen, ihr Anteil stieg von knapp 8 Prozent zum Halbjahr auf jetzt 10 Prozent. Allein im dritten Quartal wurden 900 Millionen Euro investiert.

„Ein derart gutes Quartalsergebnis wurde zuletzt vor genau sechs Jahren registriert. Hierfür verantwortlich waren in erster Linie fünf Portfoliotransaktionen mit zusammen gut 630 Mio. Euro“, so Helge Scheunemann. (mh)

Foto: Shutterstock

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