Anzeige
5. Februar 2013, 09:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wüstenrot Immobilien mit Plus bei Maklergeschäft

Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI), hat im Geschäftsjahr 2012 mit einer Steigerung von 1,8 Prozent auf 10,7 Millionen Euro ein neuer Bestwert bei den Nettocourtagen im Bereich Maklergeschäft Immobilien erwirtschaftet. Andere Kennzahlen zeigen leichte Rückgänge. 

D Rner in Wüstenrot Immobilien mit Plus bei Maklergeschäft

Jochen Dörner, Wüstenrot Immobilien

Die Immobilienumsätze in Baden-Württemberg verzeichneten einen Rückgang 2,2 Prozent. Der Verkaufsumsatz der Immobilien-Makler-Tochter des Finanzdienstleisters Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) hat mit nach eigenen Angaben 235 Millionen Euro (Vorjahr 244 Millionen Euro) das zweithöchste Volumen der über 20-jährigen Firmengeschichte erreicht.

“Für unseren Gesamtumsatz in Deutschland waren 2012 die Auswirkungen der Vorzieheffekte aus vorangegangenen Grunderwerbsteuererhöhungen in acht Bundesländern und eine zunehmende Angebotsverknappung in städtischen Räumen prägend”, erklärt Geschäftsführer Jochen Dörner. Die Kaufnachfrage sei größer als das Angebot gewesen, da die latente Finanzkrise und die niedrigen Hypothekenzinsen auch 2012 für viel Kaufstimulans gesorgt hätten. „Zur Angebotsverknappung trug zunehmend die Zurückhaltung von Immobilieneigentümern bei, weil sie entweder kein neues passendes Objekt fanden oder Verkäufer von vermieteten Immobilien ihre Objekte lieber behielten. Dies lag vor allem daran, dass bei Immobilien die Renditen deutlich besser waren als bei den sehr niedrig verzinsten Geldanlagen“, stellt sein Kollege Günter Schönfeld fest.

In den drei Tätigkeitssparten der WI – Maklergeschäft, Verwertungsgeschäft und Cross-Selling – wurde mit 303 Millionen Euro, nach 321 Millionen Euro im Vorjahr, demnach der zweitbeste Umsatz der Firmengeschichte erreicht. Prägend für diesen Umsatz sei das Maklergeschäft gewesem. Beim Verwertungsgeschäft, mit dem Schwerpunkt Zwangsversteigerungen, gehen die Umsätze seit fünf Jahren zurück und lagen 2012 bei 26 Millionen Euro (Vorjahr 32 Millionen Euro). “Dieser Rückgang spiegelt die Stabilität in Deutschland und in den Kreditportfolien der Auftraggeber wider”, Günter Schönfeld. Im Bereich Cross-Selling betrug das vermittelte Volumen an Baufinanzierungen und Bausparverträgen 41 Millionen Euro (Vorjahr 44 Millionen Euro). Nach Meinung von Dörner ist dieser Rückgang auf den vermehrten Eigenkapitaleinsatz bei Finanzierungen zurückzuführen.

Für die Zukunft bleibt die Geschäftsführung der WI optimistisch: “Wir erwarten 2013 ähnliche Marktverhältnisse wie im Vorjahr.” Die größte Herausforderung bestehe darin, im Wettbewerb um Verkaufsaufträge zu gewinnen. Die Kaufnachfrage – gestützt von weiterhin niedrigen Zinsen – in den städtischen Räumen werde hoch bleiben.

Die WI will 2013 an der Professionalisierung der Maklerorganisation und der Erweiterung der Serviceleistungen für die Kunden arbeiten. Zu den bestehenden Arbeitswerkzeugen sollen ein Kunden- und Objektverwaltungsprogramm und ein Servicetool für Kunden hinzukommen. Diesen will das Unternehmen auch nach der Vermittlung bei Investitions- oder weiteren Verkaufsentscheidungen zur Seite stehen. So beispielsweise wenn es um die Frage geht, wie sich Investitionen in energetische Modernisierungen oder Wohnwertverbesserungen auf den dann aktuellen Marktwert auswirken oder wie wohnliche Veränderungen organisiert werden können, wenn die Kunden älter werden. (te)

Foto: WI

 

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...