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22. Dezember 2014, 10:01
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Colliers: Deutschland bleibt bevorzugtes Investitionsziel

Deutschland bleibt nach Einschätzung des Immobilienberatungsunternehmens Colliers auch im Jahr 2015 ein bevorzugtes Ziel für Immobilieninvestitionen in Europa.

Deutschland Gewerbeimmobilienmarkt

Frankfurt: Trotz eines zu erwartenden schwächeren Wirtschaftswachstums wird die Nachfrage nach deutschen Gewerbeimmobilien nach Einschätzung von Colliers hoch bleiben.

Der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt ist unter internationalen Investoren derzeit ein beliebtes Anlageziel. Nach Einschätzung von Colliers International wird sich diese Entwicklung in 2015 fortsetzen. Das geht aus dem aktuellen Bericht „EMEA Property Predictions for 2015“ des Unternehmens hervor.

Schwächeres Wirtschaftswachstum

Zwar sei kommenden Jahr ein schwächeres Wirtschaftswachstum zu erwarten, so Colliers. Die wirtschaftliche Schwächung der Eurozone und anderer wichtiger Handelspartner Deutschlands habe die ökonomische Erholung gebremst. Die Wachstumsquote werde daher auch 2015 relativ gering ausfallen, wenngleich sie höher sein werde als in anderen wichtigen Volkswirtschaften Europas. Die Inflation werde voraussichtlich deutlich unterhalb der Zwei-Prozent-Marke bleiben.

Die schwachen Konjunkturindikatoren und das Nachfrageniveau deuten laut Colliers auf eine Stagnation der Mietaktivität bei Büroimmobilien für das Jahr 2015 hin. Viele Unternehmen warteten ab und gingen nur sehr zögerlich langfristige Mietverhältnisse ein. Nach dem moderaten Wachstum 2014 würden sich die Büromieten im kommenden Jahr daher voraussichtlich stabilisieren.

Gesundes Investitionsvolumen 2015

Trotz der nicht allzu positiven wirtschaftlichen Aussichten bleibe Deutschland jedoch ein bevorzugtes Ziel für Immobilieninvestitionen in Europa und werde auch weiterhin sicherheitsorientiertes Kapital anziehen, so Colliers. Einzig das Angebot an geeigneten Produkten stehe einem weiteren Volumenzuwachs entgegen.

Für 2015 erwartet Colliers International wie schon in 2014 ein Investitionsvolumen von 35 bis 40 Milliarden Euro. Die Höhe der Kapitalzuflüsse werde dazu führen, dass die Renditen in Schlüsselmärkten wie München niedriger als noch in 2007 ausfallen. (bk)

Foto: Shutterstock

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