Immobilienaktien: Alternative zu offenen Immobilienfonds?

„Die Anlagen wiesen entsprechend weniger Volatilität als Immobilienaktien auf“, betont Maik Rissel, Immobilienchef des Hamburger Bankhauses Marcard, Stein & Co. Als viele Fonds mit Beginn der Finanzkrise 2007 Verluste einfuhren und in die Liquidation getrieben wurden, verbuchten Investoren saftige Einbußen.

„Die Krise hat bei Anlegern für anhaltendes Misstrauen gesorgt“, glaubt Helmut Kurz, Fondsmanager beim Stuttgarter Bankhaus Ellwanger & Geiger. Der Fondsmanager ist überzeugt, dass trotz der Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches im Juli 2013 und der damit einsetzenden Regulierung der Branche bei den Investoren immer noch große Unsicherheit vorherrscht.

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Regelmäßige Marktanalyse

Insbesondere für besorgte Kleininvestoren könnte der Kauf von Immobilienaktien eine Alternative sein, da das geforderte Anlagevolumen wie bei offenen Immobilienfonds relativ gering ist.

Investitionen in Immobilienaktien sind zudem im Hinblick auf die realisierbaren Gesamterträge aus Ausschüttungen und Kursgewinnen vorteilhaft: „Der durchschnittliche Gesamtertrag der Dimax-Werte betrug in den vergangenen fünf Jahren 11,32 Prozent pro Jahr, wohingegen offene Immobilienfonds nur einen Gesamtertrag von 1,27 Prozent aufwiesen“, erklärt Kurz.

Seite drei: Immobilienaktien täglich ge- und verkauft

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