Vernachlässigte Risikostreuung bei Immobilieninvestments

Eine gute Risikostreuung ist bekanntlich einer der wichtigsten Grundsätze bei Kapitalanlagen jeder Art. Dennoch wird dieser Grundsatz bei Immobilieninvestments privater Anleger viel zu selten berücksichtigt.

Gastbeitrag von Thomas Meyer, Vorstandsvorsitzender der Wertgrund AG

„Was für die Anlage in Aktien gilt, ist natürlich erst Recht für die Anlage in Wohnimmobilien richtig.“

Niemand würde wohl auf die Idee kommen, wenn er in Aktien investieren will, nur eine oder zwei Aktien zu kaufen und sein gesamtes Kapital hier anzulegen. Genau dies geschieht jedoch häufig bei Wohnungsinvestments.

Altersvorsorge mit Immobilien

Viele Kapitalanleger kaufen eine oder zwei vermietete Eigentumswohnungen, um so ihre Altersvorsorge zu verbessern.

Dagegen ist nichts zu sagen, aber der Anleger sollte sich darüber bewusst sein, dass er damit ein Klumpenrisiko eingeht, das durch entsprechend diversifizierte Anlagen reduziert werden muss.

Um bei dem Vergleich zu bleiben: Wer eine oder zwei Aktien kauft, weil er besonders von dem Unternehmen überzeugt ist, wird sicherlich als Ergänzung einen breiter streuenden Aktienfonds erwerben.

Immobilien dominieren Anlagestragegien

Was für die Anlage in Aktien gilt, ist natürlich erst Recht für die Anlage in Wohnimmobilien richtig.

Denn die Summen, die selbst für den Kauf einer einzelnen Wohnung aufzubringen sind, machen nicht selten einen erheblichen Teil des insgesamt zur Verfügung stehenden Anlagekapitals aus.

Besitzt der Käufer einer vermieteten Eigentumswohnung darüber hinaus noch ein selbst genutztes Einfamilienhaus oder eine selbst genutzte Wohnung, dann kann es durchaus sein, dass zwei oder drei Wohnobjekte drei Viertel seines gesamten Anlagekapitals ausmachen.

Seite zwei: Investitionen in der Heimatstadt

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