Immobilien als Kapitalanlage: Wo sich kaufen noch lohnt

Trotz der Preissteigerungen sind Immobilien laut dem Portal Immowelt, Nürnberg, in etlichen deutschen Städten weiterhin eine lukrative Kapitalanlage. Das geht aus einer aktuellen Auswertung hervor, in der Immowelt die Mietmultiplikatoren für die 14 größten Städte Deutschlands ausweist.

München: Immobilienkäufer und Mieter zahlen in der bayerischen Hauptstadt derzeit im Vergleich zu anderen deutschen Städten mit Abstand die höchsten Preise.

Der Mietmultiplikator sagt aus, das Wievielfache der Jahresmiete Anleger für eine Immobilie investieren müssen, so Immowelt. Dabei gilt: Je höher der Multiplikator, desto teurer die Immobilie. In der Auswertung ist ersichtlich, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Städten frappierend sind.

Große Unterschiede zwischen deutschen Städten

In München beläuft sich demnach die mittlere Miete aktuell auf 14,30 Euro pro Quadratmeter. Bei einem Kaufpreis von 5.192 Euro zahlt der Käufer damit gut die 30-fache Jahresmiete (2009: 21 Jahresmieten). Ebenfalls sehr teuer ist Hamburg: Dort beläuft sich der Mietpreismultiplikator auf 26,7 (2009: 19). In Berlin und Frankfurt am Main liegt er bei 24,5 (2009: 21,6) sowie 23 (2009: 19,7).

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Moderater Preisanstieg in Nürnberg und Stuttgart

In einigen Städten, in denen die Kaufpreise in den letzten Jahren nur moderat angestiegen sind, liegen die Multiplikatoren derzeit bei rund 20, so zum Beispiel in Nürnberg und Stuttgart. Noch günstiger ist dieses Verhältnis in Städten, die im Zehn-Jahresvergleich mit Preisrückgängen zu kämpfen hatten, so zum Beispiel in Essen (13,4) oder Bremen (14,8).

In München, Frankfurt und Hamburg ist es am schwierigsten, den Kauf einer Wohnung mit Mieten zu refinanzieren.

Seite zwei: Schlechte Prognosen für Essen und Bremen

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