Anzeige
Anzeige
5. September 2014, 09:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Initiatoren von Wohnimmobilienfonds: Ungemach aus Berlin

Initiatoren von Wohnimmobilienfonds droht in Form der “Mietpreisbremse” Ungemach aus Berlin. Die langfristige Wirkung des geplanten Gesetzes gilt in der Branche als “kontraproduktiv”. Zudem schlagen sich die Emissionshäuser auch weiterhin mit den Auflagen des KAGB herum.

Dippold in Initiatoren von Wohnimmobilienfonds: Ungemach aus Berlin

“Die Regulierung bedeutet für alle Marktteilnehmer hohen personellen und finanziellen Aufwand”, bestätigt Wolfgang Dippold, Project Investment Gruppe.

Union und SPD haben im Koalitionsvertrag eine Reform des Mietrechts vereinbart, um für weiterhin bezahlbare Mieten zu sorgen. Dies soll unter anderem durch die sogenannte Mietpreisbremse erreicht werden.

Mietpreisbremse stößt auf Kritik

Die Bundesländer sollen für die Dauer von fünf Jahren in die Lage versetzt werden, bei Wiedervermietungen in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten Mieterhöhungen auf maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete zu begrenzen.

Bei den Emissionshäusern stößt dieser Plan auf Kritik. “Investitionen, gerade auch in den Neubau von Wohnungen, werden durch verlässliche, stabile Rahmenbedingungen angekurbelt. Die anhaltende Diskussion um die Auswirkungen der Mietpreisbremse bewirkt genau das Gegenteil”, bemängelt Dirk Hasselbring, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hamburg Trust.

Mieter und Wohnungssuchende sind Verlierer

“So geeignet der Begriff Mietpreisbremse vielleicht für den Wählerfang gewesen sein mag, so kontraproduktiv und investitionshemmend wirkt nun die Tatsache, dass zahlreiche wesentliche Fragen aktuell komplett unbeantwortet sind und zunächst wohl auch bleiben werden.”

Verlierer der Diskussion sind nach seiner Einschätzung vor allem Mieter und Wohnungssuchende. Auch Koch erwartet, dass das geplante Gesetz langfristig kontraproduktiv wirken wird. Es lasse sich aber ein paradoxer Effekt erkennen: “Mieter hören und lesen so viel von steigenden Mieten, dass sie auch in B- und C-Lagen moderate Mieterhöhungen eher hinnehmen als vor dieser Diskussion.”

Die Debatte über knappen Wohnraum verstärke dieses Gefühl auch in Regionen, in denen es keine Knappheit gibt. “Letztlich hilft uns diese Diskussion”, sagt er. Und sie dauert weiter an, denn die konkrete Ausgestaltung der Mietpreisbremse ist innerhalb der Bundesregierung noch umstritten.

Seite zwei: KAGB: Neue Qualitätsstufe

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Fed betritt mit Geldpolitik unbekanntes Terrain

Nach Jahren der lockeren Geldpolitik steht ein Epochenwechsel ins Haus. In den USA dürfte die Notenbank Fed in diesem Jahr mit der Verringerung ihrer Bilanzsumme beginnen und damit terra incognita betreten. Die Folgen für die Leitzinsentwicklung

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...