8. Mai 2014, 15:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnimmobilien: Preise sollen langsamer wachsen

Eigentumswohnungen sind in Grünwald am teuersten

Bei neuen Eigentumswohnungen registriert die LBS vielerorts deutlich gestiegene Preise. Besonders in touristisch geprägten Orten, in Ballungsräumen und Universitätsstädten seien Wohnungen momentan eine gute Alternative zu Häusern, die knapp vorhanden sind. Der LBS-Preisspiegel zeigt, das Eigentumswohnungen aktuell in Grünwald mit 6.500 Euro pro Quadratmeter am teuersten sind.

Mehr Nachfrage bei gebrauchten Eigentumswohnungen

Bei gebrauchten Eigentumswohnungen stellt die LBS eine zunehmende Nachfrage fest. In den Groß- und Mittelstädten Nord- und Ostdeutschlands liegen die Quadratmeterpreise bei durchschnittlich 1.100 Euro.

Prognose: Leichte Preissteigerungen

Die LBS-Experten prognostizieren für 2014 im Reihenhaussegment eine Preissteigerung rund von 2,5 Prozent, bei gebrauchten Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern etwas mehr. Noch etwas stärker werde der Preisauftrieb bei neuen Eigentumswohnungen mit vier Prozent sein.

Aus Sicht der LBS sind Immobilien in Deutschland im internationalen Vergleich relativ günstig und wegen der niedrigen Zinsen auch gut bezahlbar.

Der Markt braucht Neubauten

LBS-Verbandsdirektor Hamm glaubt, dass insbesondere in den Metropolen mehr Häuser und Wohnungen errichtet werden sollten. “Wenn es endlich gelingt, in den Ballungsräumen mehr bedarfsgerechten Neubau zu schaffen – gerade auch für Familien mit Kindern –, dann sind die Aussichten auf eine solide Wohnungsmarktentwicklung nicht schlecht.”

Basis der Daten ist die jährliche Umfrage der LBS und Sparkassen. Laut eigenen Angaben sammelt die LBS jeweils im Frühjahr Preiseinformationen für verschiedene Objektkategorien in mittleren bis guten Lagen sowie über die aktuelle Angebots- und Nachfragesituation in rund 870 Städten. (st)

Foto: Shutterstock.com

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Swiss Re: Naturkatastrophen auch für den Gewinn desaströs

Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re hat 2018 wegen Naturkatastrophen erneut einen Milliardengewinn verfehlt. Trotzdem können sich die Aktionäre über eine deutlich höhere Dividende freuen.

mehr ...

Immobilien

Bausparen: “Trend zur Zinssicherung verstärkt sich”

Bausparen liegt wieder voll im Trend. Dr. Jörg Koschate, Mitglied des Vorstands der BHW Bausparkasse, sprach mit Cash. über die Folgen eines Endes der Niedrigzinsphase und die Gründe für das Bausparen sowie die Trends in den kommenden Monaten.

mehr ...

Investmentfonds

Bringt Apple 2019 eine Kreditkarte?

In 2018 gab es erste Diskussionen über eine Kreditkarte, die Apple gemeinsam mit der Investmentbank Goldman Sachs an den Markt bringen könnte. Nun verdichten sich Meldungen, wonach eine erste Testphase für eine solche Kreditkarte kurz bevorstehe.

mehr ...

Berater

Shit happens: Verbraucherzentrale Bremen meldet Insolvenz an

Die Verbraucherzentrale Bremen hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung eingereicht. So will sich der gemeinnützige Verein wirtschaftlich neu aufstellen, nachdem zu wenig Geld für Betriebsrenten zurückgelegt wurde.

mehr ...

Sachwertanlagen

Vier RWB-Fonds kündigen weitere Auszahlungen an

In den kommenden Monaten schütten erneut vier Private-Equity-Dachfonds der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG Geld an ihre Investoren aus. Auch die Summe der Auszahlungen der RWB-Fonds im Jahr 2018 ist beachtlich.

mehr ...

Recht

Urteil: Nicht angeleinte Hunde können für Halter teuer werden

Hundehalter müssen nicht nur Schäden ersetzen, die ihr nicht angeleinter Hund anrichtet. Zu diesem Thema weist die Württembergische Versicherung nun auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz (1 U 599/18) hin.

mehr ...