28. Januar 2015, 09:15
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Chancen am Berliner Wohnungsmarkt nutzen

Erst die Mietpreisbremse und jetzt das Umwandlungsverbot bei Mehrfamilienhäusern – die Stimmungslage am Berliner Wohninvestmentmarkt ist aufgrund diverser Regulierungen gedämpft. Und das zu Recht, zumindest kurzfristig. Denn auf lange Sicht werden sich die Preise sehr positiv entwickeln.

Gastbeitrag von Jakob Mähren, Mähren Gruppe.

Jakon-Maehren Maehren-Gruppe1 in Chancen am Berliner Wohnungsmarkt nutzen

Jakob Mähren: “Aktuell ist der richtige Zeitpunkt, Berliner Wohnhäuser, insbesondere in Milieuschutzgebieten, zu verkaufen.”

Aktuell haben die Preise von Wohnimmobilien ein Plateau erreicht und werden nun zunehmend unter Druck geraten. Ein Grund ist die geplante Mietpreisbremse. Erst kürzlich hat eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft bewiesen, dass die Mietpreisbremse große Auswirkungen haben wird.

Die Mietpreisbremse wirkt

In einfachen Lagen von Berlin, so die Studie, liegen heute 80 Prozent der Angebotsinserate über der ortsüblichen Vergleichsmiete, in guten Lagen sind es sogar 98 Prozent. Die Mietpreisbremse trifft keineswegs nur auf wenige Mietangebote zu, sondern der allergrößte Teil der Neuvermietungen außerhalb des Neubaus, für den die Mietpreisbremse nicht gilt, wird betroffen sein.

Ein weiterer Grund ist das vom Berliner Senat gerade beschlossene Umwandlungsverbot bei Mehrfamilienhäusern. In sogenannten “Milieuschutzgebieten” ist eine Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen künftig nur noch mit der Genehmigung des Bezirks möglich. Dadurch wird Wohnungsprivatisierung in Berlin künftig stark eingeschränkt.

Milieuschutz erschwert Verkauf von Eigentumswohnungen

Das Aufteilergeschäft hatte zuletzt den Wohnungspreisen in Berliner Milieuschutzgebieten viel Auftrieb gegeben. Der Ankauf von Objekten zu sehr hohen Faktoren war nicht ungewöhnlich. Diese Immobilien hatten Anfangsrenditen von zwei bis drei Prozent, was sich überhaupt nicht mehr als Anlage rechnet, sondern sich nur bei der Aufteilung in Eigentumswohnungen und anschließendem Verkauf der einzelnen Einheiten zu höheren Quadratmeterpreisen noch lohnte. Damit ist vorerst Schluss und eine Wachstumsfantasie für die Preise fällt weg.

Seite zwei: Bevölkerungswachstum in Berlin

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