Immobilieninvestitionen: Mythen vom Betongold

Immer mehr Investoren drängen auf den deutschen Immobilienmarkt. Obwohl sie zunehmend professioneller agieren, kursieren viele Mythen, die einer zeitgemäßen Analyse von Immobilieninvestitionen im Weg stehen.

Gastbeitrag von Georg Salden, Arbireo Capital 

„Auch die gesetzlich normierten Bewertungsverfahren konnten sich bislang noch nicht von den antiquierten Paradigmen lösen.“

Noch immer hält sich der Mythos vom Betongold hartnäckig in den Köpfen von Privatanlegern und institutionellen Investoren. Sie verstehen die Immobilie als ein statisches Investment aus vier Wänden, Dach und Boden sowie einem Eintrag ins Grundbuch. Dabei verkennen viele Anleger, dass der Cashflow aus einer Immobilie nie in konstanter Höhe und ununterbrochen auf das Konto des Eigentümers fließt.

Rendite durch Mietzahlungen

Wer eine Immobilie kauft, erwirbt keineswegs automatisch die Sicherheit kontinuierlicher Einnahmen. Denn es sind eben nicht Beton, Mörtel und Stein, die den Cashflow erzeugen. Vielmehr sind es die Mieter beziehungsweise deren Mietzahlungen, durch die die Rendite erwirtschaftet wird.

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Die Nutzer sorgen für eine starke oder schwache Nachfrage nach den Flächen und bestimmen damit den Wert der Immobilie. Ein zeitgemäßer Investitionsansatz muss diese Schwankungen antizipieren und darüber hinaus berücksichtigen, dass der aktuelle Immobilienwert entscheidend von der zukünftigen Wertentwicklung abhängt.

Seite zwei: Momentaufnahmen von Immobilien

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