8. Juli 2015, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Immobilienkäufer bevorzugen Stadtrand

Immer mehr Deutsche streben in die Städte. Doch wer eine Immobilie erwerben will, favorisiert meist den Stadtrand. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bausparkasse BHW.

Garten Shutterstock 181851116 Original-Kopie in Studie: Immobilienkäufer bevorzugen Stadtrand

Die Deutschen leben gerne im Grünen.

Im Herzen einer Großstadt eine Wohnung erwerben? Oder das lang ersehnte Familiendomizil lieber auf dem Land bauen? Keine dieser Optionen wird von der Mehrheit der Deutschen bevorzugt. Fast jeder zweite Bundesbürger würde eine Immobilie am liebsten in einem Vorort erwerben.

Nur elf Prozent würden sich – bei freier Wahl des Standortes – für die Innenstadtlage entscheiden. Sogar ein Refugium in völliger Abgeschiedenheit bevorzugen mehr Deutsche: 16 Prozent. Für 25 Prozent stellt ein Dorf die beste Alternative für die eigenen vier Wände dar. Das geht aus einer aktuellen Studie der Bausparkasse BHW hervor.

Die Preisfrage

“Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sollte jeder Erwerbswillige ehrlich kalkulieren”, rät Jörg Koschate, Generalbevollmächtigter von BHW. “Der Zweitwagen etwa gehört unbedingt in eine langfristige Kostenbetrachtung, nicht nur die Grundstücks- und Baupreise.” In den Ballungsgebieten sind die Immobilienkosten deutlich gestiegen. Dafür legen Hausbesitzer auf dem Land weite Wege zurück und sind abhängig vom Ölpreis. Zum Arbeitsplatz und zur Musikschule der Kinder müssen sie oft in die City. Da bietet sich die Vorstadt laut der BHW als guter Kompromiss an. “Auch in Sachen Mobilität punkten Wohnviertel am Stadtrand – mit meist guten Bahnanbindungen”, sagt Koschate.

Junge Stadtverweigerer

Junge Leute werden geradezu magisch von den Chancen der Großstädte angezogen. Aber auch für unter 30-Jährige gilt laut der BHW-Studie: Für den Fall eines Immobilienerwerbs entscheiden sich nur zehn Prozent für die City, aber 54 Prozent fürs Wohnen am Stadtrand. Am beliebtesten ist die Innenstadt mit 14 Prozent bei den 40- bis 49-Jährigen. (st)

Foto: Shutterstock.com

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Rentner bekommen ab nächstem Monat mehr Geld

Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland bekommen ab Juli mehr Geld. Der Bundesrat hat am Freitag in Berlin der entsprechenden Verordnung der Bundesregierung zugestimmt. Demnach steigen im Zuge der jährlichen Rentenanpassung die Bezüge im Osten um 4,2 und im Westen um 3,45 Prozent. Die Ost-Renten nähern sich damit weiter den West-Bezügen an.

mehr ...

Immobilien

Marc Drießen wird Aufsichtsrat bei Corestate

Der Immobilien und Investment Manager Corestate Capital Holding S.A. hat auf seiner Online-Hauptversammlung wie angekündigt den Aufsichtsrat neu besetzt. Eines der neuen Mitglieder ist ein langjährig bekanntes Gesicht aus der Sachwertbranche. Außerdem: Die Dividende fällt aus.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Wirtschaft holt nach tiefer Rezession wieder auf

Nach der tiefen Rezession im zweiten Quartal dieses Jahres wird sich die deutsche Wirtschaft gemäß den aktuellen Bundesbank-Projektionen wieder erholen. Wie weit es runter geht und wann die Erholung in welchem Umfang wieder einsetzt.

mehr ...

Berater

Neues STO: Mit der Blockchain nach Mallorca

Die Palmtrip GmbH aus Rabenau (bei Gießen) hat die Billigung für eine tokenbasierte Schuldverschreibung von der Finanzaufsicht (BaFin) erhalten, also für ein digitales Wertpapier. Auch rechtlich betritt das Unternehmen mit den “Palm Token” Neuland – und hat dabei einen prominenten Berater.

mehr ...

Sachwertanlagen

Gezeitenkraft-Vermögensanlage von Reconcept platziert

Die als operative KG-Beteiligung konzipierte Vermögensanlage “RE13 Meeresenergie Bay of Fundy” der Reconcept aus Hamburg hat das angestrebte Platzierungsvolumen erreicht und wurde für weitere Investoren geschlossen. Das Geld fließt in schwimmende Gezeitenkraftwerke vor der Küste Kanadas.

mehr ...

Recht

Corona-Krise treibt Nachfrage nach telefonischer Rechtsberatung in die Höhe

Noch nie haben sich so viele Kunden innerhalb kürzester Zeit bei Rechtsfragen an ihren Rechtsschutzversicherer gewandt, wie in den Wochen der Corona-Krise. Im März und April konnte Versicherten in knapp 285.000 anwaltlichen Telefonberatungen geholfen werden. In normalen Monaten sind es etwa 115.000. Das zeigt eine Sonderauswertung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...