HRE soll an der Börse bis 1,37 Milliarden Euro bringen

Die mit Steuermilliarden gerettete Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) soll in der kommenden Woche an die Börse gehen und damit bis zu 1,37 Milliarden Euro einnehmen.

Börsengang: Der Bund will sich mithilfe des Aktienmarktes von der Immobilienbank HRE trennen.

Der Bund will sich mit Hilfe des Aktienmarktes von der einst mit Steuermilliarden geretteten Immobilienbank HRE wieder trennen. Die HRE soll in der kommenden Woche an die Börse gehen und damit bis zu 1,37 Milliarden Euro einnehmen.

Der Kern der einst im Dax notierten HRE ist inzwischen die Deutsche Pfandbriefbank (DPP). Die Mehrheit der DPP soll zwischen 10,75 und 12,75 Euro je Aktie bei Anlegern platziert werden, teilte das Institut am Dienstag mit.

107 Millionen Aktien

Bieten können die Investoren ab Mittwoch bis zum 15. Juli, danach soll der Preis für die bis zu rund 107 Millionen Aktien feststehen. Knapp 6,6 Millionen davon stammen aus einer möglichen Mehrzuteilungsoption.

Für den 16. Juli ist dann der erste Handelstag im regulierten Markt an der Frankfurter Börse geplant. Die Bank kündigte an, künftig eine Dividende in Höhe von 40 bis 50 Prozent des Gewinns an die Aktionäre ausschütten zu wollen.

75,1 Prozent der Anteile will der Bund nun loswerden, er hat sich aber verpflichtet, für zwei Jahre mit 20 Prozent beteiligt zu bleiben.

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EU-Kommission schreibt Trennung von HRE vor

Ganz los ist der Staat die HRE, die als ein Symbol der Finanzkrise gilt, damit frühestens 2017. Die Trennung von der Immobilienbank ist eine Auflage der EU-Kommission, die der Bund im Gegenzug für die milliardenschwere Rettung und Verstaatlichung der HRE in der weltweiten Finanzkrise erfüllen muss.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock.com

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