Mietpreisbremse soll in Bayern vor Sommerpause kommen

Die Mietpreisbremse soll in Bayern noch vor der Sommerpause eingeführt werden. In Gegenden mit Mietpreisbremse dürfen Vermieter dann bei einer Wiedervermietung maximal zehn Prozent über die ortsübliche Vergleichsmiete gehen.

München: Wer in der Isarmetropole eine Wohnung mieten will, muss derzeit tief in die Tasche greifen.

Viele Mieter in Bayern hoffen angesichts stetig steigender Kosten für ihre Wohnung auf die Einführung der Mietpreisbremse. In den kommenden Wochen will die Staatsregierung bekanntgeben, in welchen Städten und Gemeinden die Deckelung eingeführt wird.

Mietpreisbremse wird eingeführt

Es sei geplant, die Verordnung noch vor der Sommerpause zu erlassen, sagte eine Sprecherin des Justizministeriums der Nachrichtenagentur dpa. „Bayern wird damit unter den ersten Ländern sein, die die Mietpreisbremse umsetzen.“

Vor allem große Städte machen sich Hoffnungen auf die Mietpreisbremse, wie eine dpa-Umfrage in zahlreichen Städten und Gemeinden zeigt. Als sicherster Kandidat gilt München, wo die Lage besonders angespannt ist. Aber auch Nürnberg, Regensburg und Würzburg wünschen sich die Deckelung.

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In Gegenden mit Mietpreisbremse dürfen Vermieter dann bei einer Wiedervermietung maximal zehn Prozent über die ortsübliche Vergleichsmiete gehen. Derzeit nutzen viele Immobilienbesitzer einen Mieterwechsel gerade in den Ballungsgebieten für deutlich höhere Erhöhungen und treiben das Mietniveau damit insgesamt nach oben.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock.com

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