Ministerpräsident Weil fordert mehr Geld vom Bund für Wohnungsbau

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat den Bund aufgefordert, angesichts des Zustroms von Flüchtlingen die Wohnbauförderung kräftig aufzustocken.

Der Wohnungsbau geht in vielen Großstädten nur schleppend voran.

Der Bund müsse seine „exzellente Finanzlage“ nutzen, um die Integration und Unterbringung von Asylbewerbern massiv zu unterstützen, sagte der SPD-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag).

Mehr bezahlbarer Wohnraum

Die jetzigen Notunterkünfte für Flüchtlinge könnten keine Dauerlösung darstellen. Notwendig sei mehr bezahlbarer Wohnraum – „und das geht nur mit entsprechender Unterstützung von der Bundesseite“.

Der niedersächsische Regierungschef betonte, es müsse unbedingt vermieden werden, dass es auf dem Wohnungsmarkt zu einem Konkurrenzkampf um günstige Wohnungen zwischen Flüchtlingen und heimischen Bürgern mit kleinem Geldbeutel komme.

So gehe sein Land zum Beispiel mit einem Kraftakt voraus und mobilisiere 400 Millionen Euro für 5.000 Wohnungen vor allem in Ballungszentren.

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Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte vor kurzem in der „Rheinischen Post“ vorgerechnet, dass mindestens rund 350.000 Wohneinheiten jährlich neu gebaut werden müssten.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock.com

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