AfA-Chef Barthel: Geld der Rentenversicherung für Wohnungsbau

Der Vorsitzende des SPD-Arbeitnehmerflügels AfA, Klaus Barthel, hat sich dafür ausgesprochen, Mittel der gesetzlichen Rentenversicherung verstärkt in den Bau von Wohnungen mit erschwinglichen Mieten zu investieren. Einen späteren Renteneintritt, wie von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vorgeschlagen, lehnte Barthel ab.

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Klaus Barthel (SPD): „Es geht doch nicht darum, ob Arbeitnehmer, die länger arbeiten wollen, dies auch tun, sondern ob es für ältere Arbeitnehmer überhaupt Jobs gibt.

Ein solches Engagement bringe mehr Rendite als jetzige Anlagen, zum Beispiel Staatsanleihen, sagte Barthel der „Mittelbayerischen Zeitung“ (Freitag). Er schlug vor, etwa Geld der sogenannten Schwankungsreserve in den Wohnungsbau zu investieren.

Späterer Renteneinritt stößt auf Ablehnung

Die Forderung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) nach einem späteren Renteneintritt lehnte Barthel ab. Damit zeige die Union, wo sie sozialpolitisch stehe, nämlich nicht auf der Seite der Arbeitnehmer. „Das jetzige Rentenzugangsalter darf nicht weiter ansteigen“, sagte er der Zeitung.

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„Es geht doch nicht darum, ob Arbeitnehmer, die länger arbeiten wollen, dies auch tun, sondern ob es für ältere Arbeitnehmer überhaupt Jobs gibt. Die Erfahrung ist doch vielmehr, dass man bereits mit 50plus kaum noch Arbeit findet.“

Am Freitag beginnt der dreitätige AfA-Bundeskongress in Duisburg, auf dem sich Barthel zur Wiederwahl stellt.

Quelle: dpa-Afx

Foto: klaus-barthel.de

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