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11. Januar 2016, 11:12
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Deutsche Wohnen lockt Aktionäre mit höherer Gewinnbeteiligung zum Verbleib

Die Deutsche Wohnen AG wehrt sich mit allen Mitteln gegen eine Übernahme durch Deutschlands größten Immobilienkonzern Vonovia. Mit einem Gewinnsprung im abgelaufenen Jahr und der Aussicht einer höheren Gewinnbeteiligung will das Unternehmen seine Aktionäre bewegen, keine Aktien an Vonovia zu verkaufen.

Hauptniederlassung Deutsche-Wohnen1 in Deutsche Wohnen lockt Aktionäre mit höherer Gewinnbeteiligung zum Verbleib

Hauptniederlassung der Deutsche Wohnen AG in Berlin-Wilmersdorf.

Die für die Immobilienwirtschaft wichtige Gewinngröße FFO 1 sei 2015 nach ersten Berechnungen um 38 Prozent auf rund 300 Millionen Euro gestiegen, teilte Deutsche Wohnen bei der Vorlage von vorläufigen Gesamtjahreszahlen am Montag mit.

Deutsche Wohnen rechnet mit Zuwachs

Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen einen Zuwachs dieser Ergebnisgröße auf mindestens 360 Millionen Euro.

Zudem will Deutsche Wohnen die Ausschüttungsquote für 2016 auf 65 Prozent des FFO 1 anheben. Vonovia (früher Deutsche Annington) bietet für die Übernahme des Konkurrenten rund 14 Milliarden Euro.

Die Aktionäre der Deutsche Wohnen haben noch bis zum 26. Januar Zeit, um über die Offerte zu entscheiden.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Deutsche Wohnen

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