26. Mai 2016, 14:19
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

GdW begrüßt Kabinettsbeschluss zum Integrationsgesetz

Der Wohnungsverband GdW begrüßt die im Integrationsgesetz enthaltenen Regelungen zur Wohnsitzzuweisung. Dies sei eine wichtige Maßnahme, um die Entstehung von sozialen Brennpunkten zu verhindern.

Wohnhaeuser-750-shutt 94613950 in GdW begrüßt Kabinettsbeschluss zum Integrationsgesetz

Das Bundeskabinett hat sich auf ein neues Integrationsgesetz verständigt. Der GdW befürwortet die darin vorgesehenen Regelungen zur Wohnsitzzuweisung.

“Damit wird eine wesentliche Forderung der Wohnungswirtschaft auf den Weg gebracht. Wir brauchen Wohnsitzzuweisungen, um die Integration der nach Deutschland kommenden Menschen zu erleichtern und die Entstehung von sozialen Brennpunkten gerade in Ballungsgebieten zu verhindern“, erklärt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbands der Wohnungswirtschaft GdW.

Betreuung in den Nachbarschaften ermöglichen

Die Wohnsitzzuweisung diene der Förderung einer nachhaltigen Integration in die Lebensverhältnisse der Bundesrepublik Deutschland und soll für einen Zeitraum von drei Jahren gelten. Aufgenommen werden auch verschiedene Härtefallregelungen, nach denen von einer Wohnsitzzuweisung abzusehen ist. “Dadurch wird die persönliche Situation der Betroffenen berücksichtigt und insbesondere wird verhindert, dass Familien auseinandergerissen werden”, so Gedaschko weiter.

Für eine erfolgreiche Integration seien aus Sicht der Wohnungswirtschaft aber dringend weitere Anstrengungen notwendig: “Die Bewältigung der Flüchtlingssituation ist eine langfristige nationale Aufgabe. Integration findet nicht nur im Bereich Arbeit und Bildung statt, sondern auch in den Wohnquartieren”, betonte Gedaschko. “Deshalb brauchen wir eine möglichst flexible Ausgestaltung des Programms Soziale Stadt, die im Zusammenspiel von investiven und nicht-investiven Maßnahmen die Integration in den Wohnquartieren stärkt. Gut funktionierende Nachbarschaften sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration der Menschen in ihrer neuen Heimat.”

Bündelung der Mittel

Darüber hinaus regt der GdW an, ein finanziell und personell der Dimension der neuen Herausforderungen gemäß ausgestattetes Sonderprogramm “Integration” aufzusetzen, um unabhängig von den Gebietskulissen der Stadtentwicklung die Betreuung der Flüchtlinge auch in Nachbarschaften außerhalb eines Soziale-Stadt-Quartiers zu ermöglichen. Dafür bedürfe es einer Bündelung der Mittel statt vieler kleiner Töpfe. (bk)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Metallrente-Umfrage: Deutsche rechnen bei BU mit staatlicher Unterstützung

Jeder Zweite erwartet, bei Berufsfähigkeit durch eine gesetzliche BU-Rente abgesichert zu sein. Obwohl das Bewusstsein für die Notwendigkeit zusätzlicher Vorsorge groß ist, hapert es zudem am Wissen um die richtigen Produkte. Die repräsentative Umfrage im Auftrag des Versorgungswerks Metallrente offenbart einmal mehr Vorsorgeillusionen.

mehr ...

Immobilien

Patrizia weiter auf Einkaufstour in Europa

Der Immobilienkonzern Patrizia hat für rund 65 Millionen Euro ein Logistikportfolio mit zwei Objekten in Veghel in den Niederlanden gekauft. Zudem investiert das Unternehmen in ein Wohnungsbau-Projekt in Schweden.

mehr ...

Investmentfonds

Brexit und Corona: Märkte in USA, Europa und UK mit unterschiedlichen Vorzeichen

Chris Iggo, CIO Core Investments, richtet seinen Blick auf die Märkte und sieht unterschiedliche Vorzeichen für Amerika, Europa und Großbritannien

mehr ...

Berater

Performance-Marketing als Treiber des Online-Recruiting

Recruiter, die heute noch junge Nachwuchstalente für sich gewinnen wollen, müssen neue Wege gehe. Werbung auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram bietet dabei unglaubliche Chancen und kann gleichzeitig zur Kostenreduktion führen. Gastbeitrag von Dawid Przybylski

mehr ...

Sachwertanlagen

US Treuhand bringt neuen US-Publikumsfonds

Die US Treuhand legt mit dem „UST XXV“ einen neuen Fonds für private Investoren auf. Über den Alternativen Investmentfonds (AIF) können sich deutsche Anleger ab einer Anlagesumme von 20.000 US-Dollar an Immobilien in Metropolregionen überwiegend im Südosten der USA beteiligen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...