Anzeige
25. Februar 2016, 08:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hamburg: Ende der Verteuerung ist nicht in Sicht

Der Immobilienmarkt in Hamburg wird sich auch zukünftig gut entwickeln. In den kommenden drei Jahren ist mit dem stärksten Preisanstieg in ganz Deutschland zu rechnen. Das geht aus einer Analyse des Baufinanzierungsportals Baufi 24 hervor.

Hamburg-shutt 150617081 in Hamburg: Ende der Verteuerung ist nicht in Sicht

Schon seit Jahren sind die Immobilienpreise in Hamburg überdurchschnittlich hoch. Ein Ende der Verteuerung ist nicht absehbar.

Trotz der aktuell hohen Preise sei in den nächsten drei Jahren mit einer Verteuerung des Wohnraumes um 15,7 Prozent zu rechnen. „Durch die Popularität Hamburgs ist die Wohnungssituation gerade im innenstadtnahen Bereich als kritisch einzustufen“, weiß Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.

In Hamburg stünden den rund 1,76 Millionen Einwohnern (Stand 2014) knapp 897.000 Wohnungen (Stand 2011) zur Verfügung. Die durchschnittliche Wohnungsgröße betrage 72,6 Quadratmeter, die Wohnfläche je Einwohner sei rund 37 Quadratmeter. Durch das stetige Bevölkerungswachstum sei es wichtig, dass proportional auch der Wohnungsbestand steige.

Hauspreise klettern besonders schnell

Das starke Wirtschaftswachstum der Region gepaart mit der niedrigen Arbeitslosenquote sorge schon seit Jahrzehnten dafür, dass die Immobilienpreise bundesweit mit am höchsten lägen. Eigentumswohnungen seien 2012 lediglich in München, Frankfurt und Düsseldorf teurer gewesen. Beim Preisanstieg für Häuser liege Hamburg an der Spitze.

Die Wohnungslage bessere sich, je weiter man außerhalb der Innenstadt suche. Nach der Marktanalyse von Baufi 24 liegen die Preise für Bestandsimmobilien je Quadratmeter Wohnfläche in Toplagen bei bis zu über 10.000 Euro, in guten Lagen bei rund 5.500 Euro und in mittleren und schwächeren Lagen bei 2.500 Euro.

Günstige Stadtviertel seien beispielsweise Harburg und die benachbarten Stadteile Borgfelde, Hamm, Horn, Jenfeld und Billstedt. Besonders hoch seien die Preise in der Hafen City, Harvestehude, Rotherbaum, Uhlenhorst, Nienstedten und Blankenese. Am stärksten verteuert hätten sich in den letzten Jahren beliebte Stadtviertel wie Ottensen, Eimsbüttel, Sternschanze oder Winterhude. Neuerdings seien in der Gunst von Erwerbern auch die Stadtteile Barmbek und zunehmend Langenhorn oder Bramfeld gestiegen. (kl)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...