Anzeige
1. November 2016, 15:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hypoport mit zweistelligem Wachstum bei Umsatz und Ertrag

Der technologiebasierte Finanzdienstleister Hypoport konnte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um rund zehn Prozent steigern. Sowohl Umsatz als auch Ertrag kletterten auf neue Höchstwerte.

Chart-750-shutt 158034035 in Hypoport mit zweistelligem Wachstum bei Umsatz und Ertrag

Hypoport konnte in den ersten neun Monaten 2016 in einem schrumpfenden Baufinanzierungmarkt Marktanteile gewinnen.

Der Konzernumsatz liegt mit 113,5 Millionen Euro rund zehn Prozent über dem Vorjahreswert (9M 2015: 103,1 Millionen Euro). Der Ertrag erhöhte sich mit einem Plus von 15 Prozent auf 17,0 Millionen Euro (9M 2015: 14,7 Millionen Euro).

Während das Marktumfeld im Vorjahreszeitraum positiv durch einen Zinssprung im Frühsommer 2015 begünstigt war, habe sich die Einführung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie im Berichtszeitraum zumindest im April und Mai dämpfend auf die Marktentwicklung ausgewirkt.

Aufgrund dieser Sondereffekte sei der deutsche Baufinanzierungsmarkt laut Deutscher Bundesbank trotz eines strukturellen Wachstums durch mehr Bautätigkeit und steigende Immobilienpreise in den ersten acht Monaten um sechs Prozent geschrumpft.

Ronald Slabke, Vorsitzender des Vorstandes der Hypoport AG, sieht in den Marktanteilsgewinnen des Hypoport-Konzerns „den positiven Trend hin zur technologiebasierten Finanzierungsberatung mit Auswahl aus einem breiten Produktangebot vieler Hypothekenfinanzierer beschleunigt“.

Geschäftsbereich Finanzdienstleister wächst weiter

Nach Angaben von Hypoport erzielte der Geschäftsbereich Finanzdienstleister das beste Neunmonatsergebnis der Unternehmensgeschichte. Für die ersten neun Monate 2016 weise der Bereich einen Umsatz von 38,3 Millionen Euro (9M 2015: 31,5 Millionen Euro) aus. Das EBIT liege mit 9,6 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahresniveau (9M 2015: 7,7 Millionen Euro).

Neben der deutlichen Ausweitung der Marktposition im Immobilienfinanzierungsmarkt habe auch die positive Entwicklung von Kredit Smart im Markt für Ratenkredite zu dem Ergebnis beigetragen.

Sieben Prozent Zuwachs im Bereich Privatkunden

Auch der Geschäftsbereich Privatkunden habe das beste Neunmonatsergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt. Mit einem Wachstum von sieben Prozent erreichte der Bereich einen Umsatz von 64,1 Millionen Euro (9M 2015: 59,7 Millionen Euro).

Das EBIT konnte laut Hypoport überproportional um 19 Prozent auf 7,4 Millionen Euro gesteigert werden (9M 2015: 6,2 Millionen Euro). Sowohl im Finanzierungs- als auch im Ratenkreditsegment seien Marktanteile gewonnen worden.

Der Erweiterung des Beraternetzwerkes und kontinuierliche Bestnoten bei Verbraucherumfragen zu Servicequalität und Fairness von Dr. Klein hätten den Ausbau der Marktposition unterstützt.

Stabiler Umsatz im Geschäftsbereich Immobilienfirmenkunden

Der Geschäftsbereich Immobilienfirmenkunden erlebte laut Hypoport aufgrund des impulslosen Zinsumfeldes im Berichtszeitraum eine allgemeine Zurückhaltung der Marktteilnehmer. Gleichzeitig sei die Planung von Neubauprojekten in der Wohnungswirtschaft angelaufen, der Zeitpunkt der Finanzierung jedoch noch unkonkret.

Lange Zinsbindungen bei getätigten Abschlüssen und attraktive Darlehenskontingente von Versicherern hätten dennoch zu einem stabilen Umsatz geführt.
Mit 11,9 Millionen Euro liege er nur geringfügig unter Vorjahr (9M 2015: 12,5 Millionen Euro). Investitionen in den Ausbau der Betreuungsressourcen und neuer Geschäftsmodelle haben laut Hypoport zu einem Rückgang des EBIT auf 3,6 Millionen Euro geführt (9M 2015: 4,8 Millionen Euro).

Ronald Slabke erwartet auch für die kommenden Monate eine weiterhin solide Entwicklung: „Für das vierte Quartal 2016 gehen wir davon aus, dass wir unsere Marktanteile weiter ausbauen werden. Wir erwarten für das Gesamtjahr 2016 und auch für das vor uns liegende Geschäftsjahr 2017 weiterhin ein prozentual leicht zweistelliges Umsatz- und Ertragswachstum“. (bk)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Werkstattbindung: Für DEVK kein Problem

Mehr als 2,6 Millionen Verkehrsunfälle hat die Polizei 2017 auf deutschen Straßen gezählt. Im Schadenfall wenden sich Autofahrer an die Versicherer. Wer den Unfall verursacht hat, kann sich für die Reparatur des eigenen Fahrzeugs eine Partnerwerkstatt empfehlen lassen – und so Zeit und Geld sparen, argumentiert der Kölner Versicherer DEVK. Und gibt Tipps, wie sich bei Werkstattbindung Ärger vermeiden lässt.

mehr ...

Immobilien

Drei Jahre Förderung für Einbruchschutz: Wie ist das Fazit?

Schon seit drei Jahren fördern Bundesinnenministerium und KfW Maßnahmen des Einbruchschutzes. In diesem Zeitraum wurden schon 200.000 Wohneinheiten mit einem Fördervolumen von 96 Millionen Euro sicherer gemacht.

mehr ...

Investmentfonds

Erster Hanf-Fonds

Wer in Hanf und seine Wirkstoffe, zum Beispiel CBD, investieren will, musste bisher die Aktien einzelner Unternehmen kaufen. Schon Anfang Dezember können Anleger, die keine einzelnen Aktien in ihren Portfolios halten wollen, in einen Hanf-Fonds investieren.

mehr ...

Berater

Ringen um Provisionsbegrenzung bei Lebensversicherungen

Verbraucherschützer fordern eine baldige Deckelung der Provisionen bei Lebensversicherungen. “Der Vorschlag des Bundesfinanzministeriums, Provisionen der Vermittler zu begrenzen, muss endlich umgesetzt werden”, sagte Versicherungsexperte Lars Gatschke vom Bundesverband der Verbraucherzentralen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Nur Augenhöhe wird erneut nicht reichen

Der Verband ZIA hat die Vorgaben des früheren BSI für Performanceberichte der Fondsanbieter als Verbandsstandard aufgehoben. Er wiederholt damit womöglich einen Fehler, den die Branche schon bei den Prospekten gemacht hat. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...