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12. Mai 2016, 07:45
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Immobilienfinanzierung: Baufi24 rät von Bausparvertrag und Lebensversicherung ab

Häufig müssen sich Bauherren und Immobilienkäufer die Frage stellen, inwieweit eine Finanzierung über einen Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung sinnvoll ist. Experten des Baufinanzierungsportals Baufi24 raten aktuell von diesen Klassikern der Baufinanzierung ab.

Immobilienfinanzierung: Baufi24 rät von Bausparvertrag und Lebensversicherung ab

Laut Baufi24 lohnt sich die Finanzierung einer Immobilie mit Bausparverträgen oder Lebensversicherungen aktuell nicht.

“Die Finanzierung einer Immobilie an Hand von Bausparverträgen oder Lebensversicherungen lohnt sich aktuell nicht”, meint Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.

Bausparverträge: Geringe Guthabenzinsen und hohe Abschlussgebühren

So werden zum Beispiel Bausparverträge gerne zum Aufbau von Eigenkapital und anschließend bei der Immobilienfinanzierung zum Auffüllen des zweiten Rangs genutzt. Beide Varianten bieten laut Baufi24 jedoch aktuell nicht die Vorteile, wie noch vor ein paar Jahren.

Zum einen liegen demnach die Guthabenzinsen bei den besten Tarifen bei lediglich ein Prozent – für den Kapitalaufbau zu wenig. Aufgrund der sich an der Bausparsumme ausrichtenden Abschlussgebühr können zudem die Gebühren höher liegen, als die eigentliche Verzinsung. Das führe nicht selten zu einer Kapitalvernichtung.

“Bei einer Lebensversicherung gilt – grundsätzlich ist es möglich, eine Immobilie über diese zu finanzieren”, so Scharfenorth. Hierzu werden sogenannte Kombi-Finanzierungen abgeschlossen, bei denen Interessierte zusätzlich zum klassischen Baufinanzierungsdarlehen eine Lebensversicherung abschließen.

Seite zwei: Teurer als klasssisches Hypothekendarlehen

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2 Kommentare

  1. Ich bin ebenfalls völlig anderer Meinung. Das Argument, dass in den aktuellen Tarifgenerationen zu geringe Guthabenzinsen gezahlt werden, hat auf die Vorteile einer klassischen Vorfinanzierung eines Bausparvertrages generell keine Auswirkungen. Zwar gab es in alten Verträgen hohe Guthabenzinsen, aber dafür waren die Darlehenszinsen ebenfalls hoch. Demnach müsste sich dieses Argument ja generell gegen dieses Finanzierungsmodell wenden. Laut Bericht wird aber nur auf aktuelle Tarife und das derzeitige Zinsniveau Bezug genommen. Gerade bei den historisch niedrigen Zinsen lohnt es sich Zinsen für die Zukunft zu sichern. Das geht über die vereinbarte Zinsbindung nur mit Bausparverträgen. Vor ein paar Jahren, ich glaube es war in den USA, haben niedrige Zinsen und undurchdachte Immobilienfinanzierungen an jedermann zu einer Finanzkrise geführt, die Banken in die Pleite geführt hat und deren Auswirkungen wir heute fast 10 Jahre später noch spüren. Bausparen als Zinssicherung macht gerade jetzt auf die Zukunft ausgerichtet Sinn.

    Kommentar von Oliver Föhrdes — 13. Mai 2016 @ 13:28

  2. “Experten” ?? Eher nicht, denn schon allein die Argumentation in Sachen Bausparvertrag sind Unsinn. Und Hypothekenzinsen ab “1%” gelten im reinen Erstrang, und bei maximal 10 Jahren Zinsbindung; Völlig realitätsfern ! Warum wird hier ständig so ein Unfug verbreitet ? Selbst als Werbung für diese Finanzierungleute ist das völlig neben der Spur !

    Kommentar von Nils Fischer — 13. Mai 2016 @ 09:14

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