KfW-Fördermilliarden auf zweithöchstem Wert seit Finanzkrise

Die staatliche KfW Bankengruppe hat 2015 nochmals mehr Fördergelder bereitgestellt als im bereits starken Vorjahr – unter anderem wegen Hilfen für den Bau von Flüchtlingsunterkünften.

Im Inland reichte die KfW Bankengruppe in 2015 Fördermittel in Höhe von 50,5 Milliarden Euro aus.

Insgesamt sagte das Institut Kredite in Höhe von 79,3 Milliarden Euro zu, wie die KfW Bankengruppe am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Das ist nach der Finanzkrise 2007/2008 der zweithöchste Wert seit dem Rekordjahr 2010 mit einem Fördervolumen von 81,4 Milliarden Euro und liegt um sieben Prozent über dem Vorjahreswert (74,1 Milliarden Euro).

Starke Nachfrage nach Wohnungsbaufinanzierungen

Das inländische Fördergeschäft erreichte ein Zusagevolumen in Höhe von 50,5 Milliarden Euro (2014: 47,6 Milliarden Euro) und hat im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent zugelegt.

Der Anstieg sei sowohl auf die anziehende gewerbliche Finanzierungsnachfrage als auch auf die starke Nachfrage bei Wohnungsbaufinanzierungen zurückzuführen.

1,5 Milliarden Euro für Flüchtlingswohnungen

Allein für den Bau von Wohnungen und Erstunterkünften für Flüchtlinge stellte die Förderbank Kommunen Mittel von gut einer Milliarde Euro bereit.

Wegen der hohen Nachfrage wurde dieses Programm im Januar nochmals um 500 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro aufgestockt. Mit diesem bereits im Januar 2016 ausgeschöpften Gesamtvolumen können nach Angaben der KfW insgesamt bis zu 150.000 Unterkunftsplätze entstehen.

Quelle: dpa-AFX / bk

Foto: KfW

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