14. November 2016, 12:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mieterbund: Viel mehr altersgerechte Wohnungen notwendig

Der Deutsche Mieterbund fordert mehr altersgerechte Wohnungen. Lediglich zwei Prozent des Wohnungsbestands in Deutschland entsprächen derzeit den Kriterien.

Eigenheim-Senioren in Mieterbund: Viel mehr altersgerechte Wohnungen notwendig

Die Zahl der Senioren wird in den nächsten 20 Jahren bundesweit von rund 17,3 Millionen auf gut 23,3 Millionen anwachsen.

Momentan gebe es bundesweit lediglich 800.000 altersgerechte Wohnungen, hieß es auf dem Landesverbandstag des Mieterbundes von Sachsen-Anhalt am Samstag in Dessau-Roßlau. Das entspricht zwei Prozent des gesamten Wohnungsbestandes.

Benötig werde angesichts der demografischen Entwicklung aber ein Vielfaches an Wohnungen ohne Barrieren für ältere Menschen. Deren Zahl wird nach Verbandsangaben in den nächsten 20 Jahren bundesweit von rund 17,3 Millionen auf gut 23,3 Millionen anwachsen. Sachsen-Anhalt sei davon am stärksten betroffen.

Mehr bezahlbare Wohnungen in Innenstadtlagen gefordert

Im Vorfeld der Tagung hatte die Landesvorsitzende Ellen Schultz auch mehr bezahlbare Wohnungen in Citylagen gefordert. In Sachsen-Anhalt liege die Durchschnittsmiete bei 4,74 pro Quadratmeter, in Innenstädten aber nicht selten mindestens doppelt so hoch. Wohnungen gebe es viele, jedoch nicht überall dem Bedarf und Geldbeutel der Mieter entsprechend. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Krankenversicherung: Aktuare halten Beiträge bis zu 25 Prozent für möglich

Arbeitnehmer wie Arbeitgeber müssen künftig mit deutlich steigenden Sozialversicherungsbeiträgen rechnen. Davon ist neben der Rentenversicherung insbesondere die gesetzliche Kranken- (GKV) und soziale Pflegeversicherung (SPV) betroffen. Aber auch die private Kranken- und Pflegeversicherung steht vor großen Herausforderungen. Darauf weist der Past President der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV), Roland Weber, heute in Köln hin.

mehr ...

Immobilien

Wie die Online- und Offlinewelten in der Maklerbranche immer mehr zusammenwachsen

Digitalisierung und Disruption sind zwei der zentralen Themen in der Immobilienbranche. Was einst in Stein gemeißelt war, erfährt aktuell mitunter durch Proptechs einen sukzessiven Wandel. Während etablierte Maklerhäuser zunehmend digitale Prozesse in ihr Tagesgeschäft integrieren, müssen sich die Proptechs darüber Gedanken machen, was sie noch analog respektive menschlich bedienen müssen, um den Bedürfnissen gerecht zu werden.

mehr ...

Investmentfonds

Genug vom Brexit-Chaos: Brokerhaus GKFX zieht Retail-Geschäft aus London ab

Der Online-Broker GKFX, führender Anbieter von Online-Trading in den Bereichen Forex und CFDs, verlegt den Standort für sein Privatkundengeschäft. Grund dafür ist die unübersichtliche politische Lage in Großbritannien rund um den bevorstehenden Brexit. Sämtliche bisherige Finanzprodukte und sonstige Services wie die beliebten Webinar-Reihen bleiben bestehen und werden den Kunden künftig unter der Handelsmarke GKFX Europe angeboten. Kunden aus dem deutschsprachigen Raum werden nach wie vor vom Team der Niederlassung in Frankfurt betreut.

mehr ...

Berater

Ruhestandsplanung: Was bringen steuerliche Anreize?

Auf politischer Ebene werden zur Zeit verschiedene Ansätze diskutiert, wie die Deutschen zu einer besseren Ruhestandsplanung bewegt werden können. Cash. Online fragte die MLP-Expertinnen Miriam Michelsen und Ursula Blümer, was sie von den Vorschlägen halten.

mehr ...

Sachwertanlagen

„INP Deutsche Pflege Invest“: Offener Spezial-AIF erwirbt drei weitere Pflegeimmobilien

Das Immobilienportfolio des für institutionelle Investoren konzipierten offenen Spezial-AIF „INP Deutsche Pflege Invest“ ist um drei weitere Pflegeimmobilien ergänzt worden. Die INP-Gruppe, Asset Manager des Fonds, hat die Pflegeeinrichtung „Seniorensitz am Hegen“ in Hamburg-Rahlstedt, das „Haus St. Antonius“ in Kemnath (Bayern) und die „Altstadtresidenz Wernigerode“ in Wernigerode (Sachsen-Anhalt) für den Fonds erworben.

mehr ...

Recht

Vorsicht bei vorausfahrendem Fahrschulfahrzeug

Im Straßenverkehr müssen Autofahrer den Sicherheitsabstand stets so bemessen, dass sie auch bei plötzlichem Bremsen des Vorausfahrenden halten können. Besondere Vorsicht ist angesagt, wenn ein entsprechend gekennzeichnetes Fahrschulauto vorausfährt. Hier muss man auch damit rechnen, dass es ohne erkennbaren Grund abbremst. Die Württembergische Versicherung (W&W) weist auf ein Urteil des Landgerichts Saarbrücken (13 S 104/18) hin.

mehr ...