Anzeige
7. März 2016, 11:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Nachfrage nach Londoner Luxusimmobilien sinkt

Die wirtschaftliche und politische Unsicherheit in Großbritannien haben laut Rechercheergebnissen von Knight Frank die Nachfrage nach Luxusobjekten auf dem Wohnimmobilienmarkt in Central London abgeschwächt.

Big-Ben London in Nachfrage nach Londoner Luxusimmobilien sinkt

Der Markt für Londoner Luxusimmobilien ist aufgrund der Volatilität der globalen Wirtschaft abgekühlt.

“Eine Kombination aus höheren Stempelsteuern und der Volatilität an den globalen Finanzmärkten hat auf den Markt gedrückt”, kommentiert Tom Bill, Verantwortlicher für das Research für Londoner Wohnimmobilien bei der internationalen Immobilienberatung Knight Frank. “Insbesondere die Angst vor der Ohnmacht der Zentralbanken hat Interessenten zu Jahresbeginn gelähmt.”

Negative Schlagzeilen drücken Preis

Die negativen Schlagzeilen auf Grund der Wirtschaft sowie die politischen Unsicherheit im eigenen Land durch die kommenden Wahlen hätten dazu geführt, dass Kaufinteressenten derzeit abwarten. Im Mai wird der Bürgermeister von London gewählt und im Juni steht das EU-Referendum an.

Die Kampagnen, Schlagzeilen und Umfragen vor dem EU-Referendum könnten unabhängig vom Wahlausgang einen „Brexit“-Effekt auslösen. Auch die Stempelsteuer bliebe im Fokus, der Protest gegen die avisierte Erhöhung habe zugenommen. Vorgesehen sei die Erhöhung am 01. April, um weitere drei Prozentpunkte für Zweitwohnsitze und Mietobjekte.

All diese Unwägbarkeiten hätten dazu geführt, dass die Preise für Top-Objekte auf dem Wohnungsmarkt im Jahresvergleich per Ende Februar nur um ein Prozent gestiegen seien. Im Februar hätten sie um 0,1 Prozent nachgegeben. In den letzten sechs Monaten hätten Luxuswohnimmobilien im Schnitt 0,6 Prozent an Wert verloren. Das sei das niedrigste Ergebnis seit Juni 2009, nach der Lehmann-Pleite.

Preisentwicklung abhängig vom Teilmarkt

Das Plus von einem Prozent werde durch die relativ höhere Performance der östlichen Teilmärkte wie Islington, City and Fringe und South Bank gestützt. In Westminster, Kensington und Chelsea seien die Preise dagegen im Laufe des letzten Jahres um 0,8 Prozent gefallen.

In diesem hochsensiblen Umfeld seien die Angebotspreise um fünf bis zehn Prozent und mehr gesunken. “Das ist ein Signal an die Käufer, einen Gegenwert für ihr Investment zu erhalten”, sagt Bill. Eine Ausnahme seien indes die allerbesten Objekte in den beliebtesten Lagen, für die die Nachfrage weiterhin hoch sei. (kl)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Kfz-Versicherung: Welche Merkmale den Tarif in die Höhe treiben

Was treibt den Preis einer Kfz-Versicherung in die Höhe? So kostet eine reine Haftpflichtversicherung  durchschnittlich 55 Prozent weniger als Vollkaskoschutz. Die Reduzierung von Voll- auf Teilkaskoschutz spart im Schnitt 36 Prozent. Größte Preisreduzierung gibt für Verzicht auf Kaskoschutz und geringere Fahrleistung. Die höchsten Aufschläge verursachen ein beliebiger Fahrerkreis und das Alter des Fahrers. Das ergab ein Vergleich von Check24.

 

mehr ...

Immobilien

Alpin-Skigebiete: Wo Immobilien am gefragtesten sind

Noch zeigt sich das Wetter in Deutschland sommerlich warm, aber die nächste Wintersaison steht vor der Tür. Der Immobilienberater Knight Frank hat die Veränderungen bei den Immobilienpreisen in den französischen und Schweizer Alpin-Skigebieten untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Dollar hat Leidensweg noch vor sich

Die Eurozone könnte die US-Wirtschaft überholen. Die US-Wirtschaft schwächt sich ab, während sich die Eurozone stabilisiert. Darauf werden auch die Zentralbanken reagieren und somit die Renditen von Staatsanleihen und die Wechselkurse beeinflussen.

mehr ...

Berater

90 Prozent der Steuerbescheide bei BU-und Basisrenten fehlerhaft?

Führen fehlerhafte Steuermeldungen der Lebensversicherer bei BUZ- und Basisrenten dazu, dass die Betroffenen zu hohe Steuern gezahlt haben? Für den Münchener Rechtsanwalt Dr. Johannes Fiala und Versicherungsmathematiker Peter A. Schramm deutet Vieles darauf hin. Sie empfehlen eine Überprüfung.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

BGH verhandelt Widerruf von Zustimmung zu Mieterhöhung

Ist eine Mieterhöhung rechtlich mit dem Abschluss eines Handy-Vertrags am Telefon vergleichbar? Der Bundesgerichtshof (BGH) befasst sich an diesem Mittwoch mit der Frage, ob ein Mieter seine Zustimmung zu einer Mieterhöhung widerrufen kann.

mehr ...