Anzeige
Anzeige
3. Mai 2016, 15:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Globale Preise für Top-Wohnimmobilien steigen moderat

Die Preise für Top-Wohnimmobilien in den wichtigsten Städten der Welt haben nach Angaben von Knight Frank im ersten Quartal 2016 nur leicht zugelegt. Lediglich vier Standorte hätten ein starkes Wachstum verbucht.

Vancouver Shutterstock 212016496-Kopie in Globale Preise für Top-Wohnimmobilien steigen moderat

Vancouver: Die Wohnimmobilienpreise steigen in der kanadischen Stadt deutlich an.

Den höchsten Preisanstieg verzeichnet nach Aussage von Knight Frank die kanadische Stadt Vancouver mit einem Wertzuwachs von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr per Ende März 2016. Damit führe die Stadt das vierteljährlich erscheinende Städteranking zum vierten Mal in Folge an.

Nur drei Standorte mit zweistelligem Wachstum

Neben Vancouver weisen laut Knight Frank drei weitere Städte zweistellige Zuwachsraten auf: Schanghai, Sydney und Melbourne. Allerdings sei die Schere zwischen der Nummer eins und den weiteren Top-Performern weiter auseinandergegangen.

Zinsen auf einem historischen Tiefststand und billige Finanzierungen hätten die Nachfrage in Schanghai angeheizt. Die Preise seien im Jahresrückblick um 20 Prozent in die Höhe geklettert.

Australasien war laut Knight Frank per Ende März im Jahresvergleich die weltweit wachstumsstärkste Region. Die Immobilienpreise stiegen im Durchschnitt um zwölf Prozent, obwohl eine neue Gebühr für ausländische Käufer eingeführt wurde.

Gesamtindex wächst um 3,6 Prozent

Insgesamt kletterten die Preise für Top-Wohnimmobilien in den 35 wichtigsten Städten der Welt im Jahresvergleich per Ende März 2016 durchschnittlich um 3,6 Prozent.

Der Index verzeichnete laut Knight Frank in den letzten sieben Quartalen im Jahresvergleich konstante Wachstumsraten zwischen drei und vier Prozent. Seit dem zweiten Quartal 2015 habe es am unteren Ende des Rankings keine Städte mehr mit zweistelligen Verlusten gegeben.

In New York und Miami, in denen Barzahler oberhalb definierter Schwellenwerte nun neuen Transparenzregeln unterliegen, ziehen die Preise demnach weiter an.

Geringer Zuwachs in London, Rückgang in Paris

In London haben sich die Preise mit 0,8 Prozent nur geringfügig bewegt. Dies sei der niedrigste Wert seit Oktober 2009, als sie in Folge der Lehman-Pleite um 3,2 Prozent absackten. Die moderate Performance sei Ergebnis einer Reihe von Steueränderungen und der zuvor außergewöhnlich starken Wachstumsphase.

Seit dem 1. April 2016 müssen Wohnungskäufer in Großbritannien, die ihre Wohnungen vermieten oder als Zweiwohnsitz nutzen, eine zusätzliche Stempelsteuer in Höhe von drei Prozentpunkten zahlen.

Auch wenn die Preise in Paris im Jahresrückblick um drei Prozent nachgaben, haben sie sich laut Knight Frank im letzten Quartal stabilisiert. Käufer aus Frankreich hätten wieder stärker in den heimischen Markt investiert. Hongkong und Taipeh stehen mit Preisverlusten von 6,4 und 7,6 Prozent am Ende des Rankings.

„Die Zahl neuer Regularien in Bezug auf mehr Transparenz sowie zusätzliche Steuern oder Gebühren für ausländische Käufer nehmen zu“, betont Kate Everett-Allen, Partner und Researcherin bei Knight Frank. „Doch die Auswirkungen solcher Maßnahmen hängen stark davon ab, wie die Fundamentaldaten des Marktes aussehen und in welcher Phase sich ein Standort in Bezug auf den Immobilienmarktzyklus befindet.“ (bk)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Fondspolicen: “Die Spanne ist beträchtlich”

Das Geschäft mit Fondspolicen bietet viel Potenzial – für Kunden und Versicherer. Dieses wird von deutschen Anbietern häufig aber verschenkt, wie eine Studie von f-fex zeigt. Cash. sprach mit CEO Dr. Tobias Schmidt.

mehr ...

Immobilien

Grundsteuer: IVD warnt vor Aufhebung der Umlagefähigkeit

Verschiedenen Medienberichten zufolge denken die SPD-Fraktionsvorsitzenden aus Bund und Ländern über eine Streichung der Umlagefähigkeit der Grundsteuer nach. Vor diesem Vorhaben warnt der Immobilienverband IVD ausdrücklich.

mehr ...

Investmentfonds

Alan Greenspan: “Das ist eine giftige Mischung”

Alan Greenspan, ehemaliger Vorsitzender der Fed warnt in einem Interview mit dem US-Nachrichtenportal CNN vor den Folgen steigender Zinsen. Auch wenn das Ende des Zyklus noch nicht erreicht sei, würden uns keine guten Jahre erwarten.

mehr ...

Berater

Banken: “Rahmenbedingungen werden sicher nicht leichter”

Sinkende Erträge und hohe Kosten: Der Druck auf die deutsche Bankenlandschaft dürfte nach Ansicht der Unternehmensberatung Bain auch im kommenden Jahr nicht abnehmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT bringt Private Equity Dachfonds für betuchte Anleger

Die BVT Unternehmensgruppe, München, legt einen weiteren Private Equity Spezialfonds auf. Der alternative Investmentfonds (AIF) richtet sich mit einer Beteiligungshöhe ab 200.000 Euro ausschließlich an semiprofessionelle und professionelle Anleger.

mehr ...

Recht

BGH-Urteil: Wie teuer darf fiktive Schadensberechnung sein?

Nach einem Unfall kommt das Auto in die Werkstatt, die den Preis der Reparatur dann mit der Versicherung abrechnet – das ist ganz alltäglich. Was aber, wenn ein Geschädigter auf die Reparatur verzichtet? 

mehr ...