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21. November 2016, 09:22
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Wohnatlas 2016 Berlin: Engpässe unausweichlich

Keine deutsche Stadt wächst so schnell wie Berlin; Engpässe und steigende Preise werden unausweichlich sein. Das ist ein Ergebnis der Postbankstudie: “Wohnatlas 2016 – Leben in der Stadt.”

Berlin-shutterstock 142817674 in Wohnatlas 2016 Berlin: Engpässe unausweichlich

Luftaufnahme von Berlin. Die deutsche Hauptstadt wächst schneller als alle anderen Großstädte Deutschlands.

Berlins Anziehungskraft bleibt ungebrochen. Schon seit der Jahrtausendwende ist laut Postbank die Einwohnerzahl der deutschen Hauptstadt kräftig gewachsen Ein Trend, der sich fortsetzen wird; und schon heute ist das Wohnungsangebot knapp.

Auf 100 Haushalte kamen im Jahr 2014 94,5 Wohnungen. Um den Bedarf künftig zu decken, müssten bis zum Jahr 2030 jährlich fast 20.000 Wohnungen gebaut werden. Engpässe dürften bestehen bleiben und die Preise weiter nach oben treiben. Laut Prognose der Postbank sind in den kommenden 15 Jahren Aufschläge zwischen 40 und 50 Prozent zu erwarten. Dies sind Ergebnisse der Sonderanalyse des Postbank “Wohnatlas 2016 – Leben in der Stadt” für Berlin.

Doppelt so schnelles Wachstum

In der Hauptstadt leben 3,5 Millionen Menschen in etwas mehr als zwei Millionen Haushalten. Gemessen am Durchschnitt der 36 im Postbank Wohnatlas untersuchten großen deutschen Städten ist Berlin seit der Jahrtausendwende doppelt so stark gewachsen: Vier Prozent mehr Einwohner als vor 15 Jahren.

Während andere Städte aufgrund des demografischen Wandels schrumpfen würden, werde Berlins Einwohnerzahl auch in Zukunft überdurchschnittlich steigen. Die Postbank Studie, die erstmals den Zuzug von Flüchtlingen in die Prognose mit einbezieht, rechnet bis 2030 mit einem Bevölkerungswachstum von  sieben Prozent.

Allein die Integration der Flüchtlinge sorge für ein Plus von fünf Prozentpunkten. Keine andere große deutsche Stadt wird so stark wachsen, das zeigt die Analyse der 36 bundes- und landesweit größten Städte der Postbank Studie.

Wohnungen schon heute knapp

Die Neubau-Anstrengungen der letzten Jahre hätten kaum etwas daran ändern können, dass die Wohnungen schon heute knapp sind. Zwischen 2000 und 2014 sei der Wohnungsbestand jährlich um knapp 4.100 Wohnungen erweitert worden, ein Plus von drei Prozent.

Seite zwei: Die teuersten Bezirke

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