4. Oktober 2016, 10:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnen wird für Studenten teurer

Für Studenten wird Wohnen immer teurer: In Berlin sind die Mieten für Studentenwohnungen in den vergangenen sechs Jahren um gut 37 Prozent gestiegen. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag des Deutschen Real Estate Funds.

Studenten WG Shutterstock Gro 102795701 in Wohnen wird für Studenten teurer

Studenten in einer Wohngemeinschaft. Besonders in Großstädten sind die Preise für Studentenwohnungen in den letzten Jahren gestiegen.

Eine Studie des IW Köln im Auftrag des Deutschen Real Estate Funds untersuchte Mietpreise für Studentenwohnungen. Dafür verglichen die Immobilienexperten die Mietpreisdynamik von durchschnittlichen Studentenbuden zwischen 2010 und 2016 in 15 Groß- und Universitätsstädten.

In Berlin sind die Mieten in den vergangenen sechs Jahren um 37 Prozent gestiegen. Weitere Spitzenreiter bei der Zunahme im Mietpreis sind nach der Hauptstadt München (24,8 Prozent), Stuttgart (21,4 Prozent) und Osnabrück (25,2 Prozent).

Weniger stark stiegen die Mieten unter anderem in Siegen, Bonn und Heidelberg. Als Datengrundlage wurden die Inserate der Internetplattform “Immobilienscout24” genutzt, zu der auch das Wohngemeinschafts-Portal “WG-Gesucht” gehört.

Preise für studentisches Wohnen steigen stärker

“Die Preissteigerungen sind höher im studentischen Wohnen als im Gesamtmarkt”, erklärt IW-Studienleiter Michael Voigtländer. Denn die Hochschüler konkurrierten mit anderen Gruppen um die günstigen Apartments.

Neben Senioren seien das zum Beispiel auch Berufsanfänger. Die jungen Erwerbstätigen haben allerdings ein besseres Budget zur Verfügung als die Studenten. “Wir haben es mit einer Gruppe zu tun, die von der allgemeinen Gehaltsentwicklung abgekapselt ist.” Das verschärfe die Situation für Studenten. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

bAV im Mittelstand: Mehr Gesundheits- und weniger Altersvorsorge?

Der Mittelstand ist skeptisch, dass das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) zum großen Treiber in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) wird. Dennoch setzen die Verantwortlichen auf die betriebliche Vorsorge. Vor allem gemischt finanzierte Pläne und die betriebliche Gesundheitsvorsorge stoßen auf Interesse. Das sind einige Ergebnisse der neuen Studie „Betriebliche Altersversorgung im Mittelstand 2020“, die das  F.A.Z.-Instituts im Auftrag der Generali in Deutschland erstellt hat.

mehr ...

Immobilien

Deutsche Wohnen steigt in den DAX auf

Die Aktie der Deutsche Wohnen wird zum 22. Juni 2020 in den deutschen Leitindex DAX aufgenommen. Das entschied die Deutsche Börse auf Basis der Kriterien für einen Aufstieg im Rahmen des Fast-Entry-Verfahrens. Seit dem Börsengang im Jahr 1999 sind die Marktkapitalisierung und das Handelsvolumen der Deutsche Wohnen-Aktie kontinuierlich gestiegen und erfüllen nunmehr die technischen Voraussetzungen für die Index-Aufnahme.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Wirtschaft holt nach tiefer Rezession wieder auf

Nach der tiefen Rezession im zweiten Quartal dieses Jahres wird sich die deutsche Wirtschaft gemäß den aktuellen Bundesbank-Projektionen wieder erholen. Wie weit es runter geht und wann die Erholung in welchem Umfang wieder einsetzt.

mehr ...

Berater

Mehr Beschwerden wegen Kreditstundungen

In Not geratene Verbraucher profitieren Verbraucherschützern zufolge nicht immer in vollem Umfang vom Zahlungsaufschub für Kredite in der Coronakrise.

mehr ...

Sachwertanlagen

Alle TSO-Beteiligungen schütten trotz Corona aus

Ende Mai kann die auf Immobilieninvestitionen im Südosten der USA spezialiserte TSO Europe Funds, Inc. für alle Beteiligungen Ausschüttungen vornehmen. Hinzu kommen für zwei Beteiligungen Sonderausschüttungen, die aus Objektverkäufen resultieren.

mehr ...

Recht

Reisewarnung für 31 Länder aufgehoben – Wo Urlaub wieder möglich ist

Nach fast 90 Tagen wird sie zumindest teilweise wieder aufgehoben: Pünktlich zum Beginn der Sommerferien in Deutschland wird die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes durch länderspezifische Sicherheitshinweise ersetzt. Dies erklärte Außenminister Heiko Maas in Berlin. Was das für Urlauber bedeutet und welche Auswirkungen das auf Stornobedingungen haben könnte, zeigt eine Analyse der Arag.

mehr ...