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18. Januar 2017, 10:41
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Beruhigung am chinesischen Immobilienmarkt

Obwohl die Immobilienpreise in den meisten chinesischen Städten weiter steigen, beruhigt sich der Markt im Vergleich zu den Vormonaten. Dies geht aus einer am Mittwoch in Peking veröffentlichten Erhebung der nationalen Statistikbehörde hervor.

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Skyline von Shenzhen; der Immobilienmarkt der Metropole heizte sich 2016 besonders stark auf, kühlt nun aber leicht ab.

In China scheinen sich staatliche Maßnahmen zur Abkühlung des Immobilienmarkts zunehmend auszuzahlen. So zogen die Preise für neue Wohnungen zwar in den meisten von der Regierung beobachteten Städten im Vergleich zum Vormonat weiter an – allerdings nur noch in 46 von 70 und damit in so wenigen wie seit Anfang 2016 nicht mehr.

Dies geht aus einer am Mittwoch in Peking veröffentlichten Erhebung der nationalen Statistikbehörde hervor. Im November hatten die Preise noch in 55 Städten angezogen. Die Monate davor waren es noch mehr.

Entspannung in Shenzen, Peking und Shanghai

Im Dezember seien die Preise in vier Städten gesunken. Dazu gehörte auch die Metropole Shenzen, in der der Immobilienmarkt im vergangenen Jahr mit am stärksten aufgeheizt war. Hier gingen die Preise für neue Wohnungen im Dezember jetzt den dritten Monat in Folge zurück.

Auch in Peking und Schanghai entspannte sich die Lage etwas weiter und die Preise gingen im Monatsvergleich zurück. In beiden Regionen hatten sich die Immobilien zuvor deutlich verteuert.

Noch keine Entwarnung

Neben Überkapazitäten im Unternehmenssektor gehört die Furcht vor einer Immobilienblase zu den größten Sorgen von Ökonomen mit Blick auf Chinas Wirtschaft. Die Regierung steuert mit Regulierungen gegen.

Alan Jin, Immobilienexperte bei der Bank Mizuho Securities, will jedoch für den Sektor noch keine Entwarnung geben. Der Markt kühle sich zwar etwas ab, aber das gesamte Volumen sei nicht so stark gesunken wie erhofft. Es werde noch Zeit brauchen, wahrscheinlich mehrere Monate, bis sich die Lage an den teils überhitzten Immobilienmärkten wieder beruhigt. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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