31. August 2017, 11:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Sechs-Punkte-Plan soll Wohnen und Bauen bezahlbar machen

“Bezahlbaren Wohnraum zu finden, wird zu einem immer größeren Problem”, moniert der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV). Die nächste Bundesregierung müsse daher schnellstmöglich den gesetzlichen Rahmen verbessern. Wie das gelingen soll, hat der VZBV in einem Sechs-Punkte-Plan zusammengefasst.

Sechs-Punkte-Plan soll Wohnen und Bauen bezahlbar machen

Nach dem Willen des VZBV soll die nächste Bundesregierung einen Sechs-Punkte-Plan befolgen, um Bauen und Wohnen wieder bezahlbarer zu machen.

Bezahlbarer Wohnraum sei immer schwieriger zu finden, sagt Thomas Engelke, Leiter Team Energie und Bauen beim VZBV.

Die Verbraucherschützer fordern die nächste Bundesregierung daher dazu auf, so schnell wie möglich Gesetze zu ändern, um Wohnen und Bauen wieder bezahlbarer zu machen.

Ein vom VZBV erarbeiteter Sechs-Punkte-Plan soll den Gesetzgeber dabei unterstützen.

Sechs-Punkte-Plan des VZBV:

1. Mietpreisbremse reformieren

Da die Mietpreisbremse in ihrer aktuellen Ausgestaltung nicht funktioniere, müsse sie angepasst werden, so das VZBV. So solle sie künftig auch für Neubauwohnungen gelten.

Zudem sprechen sich die Verbraucherschützer für eine Pflichtangabe zu Vormiete und Modernisierungskosten aus, die für mehr Transparenz bei der Mietentwicklung sorgen soll.

2. Modernisierungsumlage anpassen

Das VZBV fordert, den Modernisierungszuschlag für Mieter von elf auf sechs Prozent jährlich zu kürzen.

Gleichzeitig müsse im Modernisierungsfall eine auf acht Jahre befristete Höchstgrenze für Mieterhöhungen (1,50 Euro pro Quadratmeter und Monat) eingeführt werden.

Seite zwei: Sanierungen steuerlich fördern

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...