18. August 2017, 11:22
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mieten in Deutschland weiter gestiegen

Die Mietpreise in Deutschland sind in den ersten zwei Quartalen weiter gestiegen. Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor. Besonders betroffen sind Metropolen, in ländlichen Gegenden bleiben die Preise moderat.

Haus-preis-anstieg-steigen-wachsen-miete-teuer-kosten-mehr-hoch-haus-wohnung-shutterstock 463932911 in Mieten in Deutschland weiter gestiegen

Die Mieten in Deutschland sind in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 weiter gestiegen.

Der Immobilienboom in Deutschland hat die Wohnungsmieten im ersten Halbjahr weiter in die Höhe getrieben. Die Kaltmieten bei Neuverträgen legten gemessen am Vorjahreszeitraum im Schnitt um 4,4 Prozent zu, wie eine am Freitag veröffentlichte Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ergab. Damit werden bei Neuvertragsmieten durchschnittlich 7,90 Euro pro Quadratmeter ohne Nebenkosten fällig.

Allerdings setzt sich das Gefälle zwischen Stadt und Land fort. Während in Städten mit mehr 500.000 Einwohnern bei Neu- und Wiedervermietungen ein Plus von im Schnitt 5,6 Prozent auf 10,39 Euro je Quadratmeter verzeichnet wurde, ergab sich in den ländlichen Kreisen nur ein Zuwachs um 3,4 Prozent auf 6,03 Euro.

München bleibt teuerste Stadt

Spitzenreiter bei Neuvertragsmieten bleibt München mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 16,40 Euro pro Quadratmeter. Frankfurt ist für Mieter bei Neuverträgen der Analyse zufolge bundesweit das zweitteuerste Pflaster. In Hessens größter Stadt wurden im ersten Halbjahr im Schnitt 12,95 Euro kalt je Quadratmeter fällig. Auf Rang drei folgt Stuttgart (12,44 Euro pro Quadratmeter).

“In den Ballungsräumen treiben die Nachfrage, der Wettbewerb um knappes Bauland und damit verbundene hohe Grundstückspreise weiter die Preise”, erklärte BBSR-Wohnungsmarktexperte Matthias Waltersbacher.

Auf dem Land blieben die Mieten hingegen erschwinglich und würden auch künftig nur moderat steigen. Das BBSR hatte Inserate aus Immobilienplattformen und Tageszeitungen im Internet ausgewertet. Nicht erfasst wurden Mieten aus bestehenden Verträgen.(dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Klaus Hermann: “Keine Angst vor Veränderung”

Digitalisierung bedeutet Veränderung. Produkte, Prozesse und Strukturen wandeln sich stetig. Ein Grund für Besorgnis ist dies jedoch nicht wie Versicherungsentertainer Klaus Hermann meint. Er nahm sich des Themas mit einem Augenzwinkern an und begeisterte mit seiner Performance die Teilnehmer des 2. Digital Day. Sein Auftritt als Film

mehr ...

Immobilien

Nachhaltige Finanzen: EU-Taxonomie schießt über das Ziel hinaus

Medienberichten zufolge haben sich Vertreter des Europäischen Parlaments und des unter der finnischen Ratspräsidentschaft stehenden Rates der Europäischen Union auf eine Taxonomie-Verordnung geeinigt, wonach allgemein verbindlich festgelegt wird, welche Investments in der EU als nachhaltig gelten. Der Kompromiss umfasst einige bisher äußerst kontrovers diskutierte Punkte.

mehr ...

Investmentfonds

Anteil fauler Kredite steigt in Deutschland

Als notleidende beziehungsweise faule Kredite werden Darlehen bezeichnet, deren Rückzahlung mehr als 90 Tage in Verzug sind. In Europa summieren sich entsprechende Kredite aktuell auf ein Volumen von 562 Milliarden Euro. In Deutschland ist der Anteil zuletzt gestiegen.

mehr ...

Berater

Start-ups: So klappts mit der Steuervorauszahlung

Welches sind die häufigsten Stolpersteine in der steuerlichen Betrachtungsweise von Startups und wie sich das Business auf solide, finanzielle Beine stellen können, ohne später böse Überraschungen zu erleben.

mehr ...

Sachwertanlagen

Primus Valor schließt Fonds 9 mit 100 Millionen Euro Anlegergeld

Der Asset Manager Primus Valor hat den Publikums-AIF ImmoChance Deutschland 9 Renovation (ICD 9 R+) nach mehreren Erhöhungen des Zielvolumens mit dem maximal möglichen Eigenkapital geschlossen. Der Schluss-Spurt verlief rasant.

mehr ...

Recht

Das bringt 2020 für die Steuerzahler

Pünktlich zum Jahreswechsel verändern sich einige Regelungen im Bereich Steuern. So können Arbeitnehmer etwa eine höhere Verpflegungspauschale geltend machen, Steuerzahler mit Kindern stehen höhere Freibeträge zu und der Fiskus begünstigt die Altersvorsorge. Die wichtigsten Änderungen im kommenden Jahr für Steuerzahler.

mehr ...