15. August 2017, 14:16
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

15 Banken haben sich nach Brexit für Frankfurt entschieden

Die Finanzmetropole Frankfurt wird zum Nutznießer des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union. Nach Angaben des hessischen Wirtschaftsministeriums haben sich bereits 15 ausländische Banken für die Mainmetropole entschieden.

Frankfurt-shutt 97889132 in 15 Banken haben sich nach Brexit für Frankfurt entschieden

In Folge des Brexits werden viele Banken Mitarbeiter von London in andere Standorte innerhalb der EU verlagern.

Es gebe bereits Zusagen von rund 15 Banken, wegen des Brexits ihre Europaabteilungen in Hessens größter Stadt auf- oder deutlich auszubauen, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) dem “Wiesbadener Kurier”. “Wir wissen beispielsweise, dass sich alleine vier japanische Institute für Frankfurt entschieden haben.”

Auf lange Sicht 5.000 bis 10.000 neue Arbeitsplätze möglich

Wie viele zusätzliche Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen werden, sei aber unklar, erklärte der Minister. “Die einen kommen mit ein paar Dutzend Mitarbeitern, die anderen mit ein paar Hundert.” Durchaus realistisch sei aber, dass in einigen Jahren die Zahl von 5.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen erreicht werde. “Es kann sein, dass man irgendwann die 10.000 erreicht. Das hängt davon ab, wie hart der Brexit wird.”

Al-Wazir war nach der grundsätzlichen Entscheidung zum EU-Austritt Großbritanniens dreimal nach London gereist, um für den Standort Hessen zu werden. Nach Einschätzung des Wirtschaftsministers waren diese Treffen sehr erfolgreich, da er bei den Gesprächen auch Vorurteile über Frankfurt habe ausräumen können. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

80 Prozent: Leistungsquote in der BU gestiegen

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) hat die neue Leistungsquotenstatistik in der Berufsunfähigkeitsversicherung veröffentlicht. Gegenüber dem Vorjahr verkürzte sich die Bearbeitungszeit von 110 auf 106 Tage. Insgesamt wurden 80 Prozent aller Anträge bewilligt, nach 79 Prozent ein Jahr zuvor.

mehr ...

Immobilien

Bauen ja, aber nicht in großen Städten

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Dieses geflügelte Wort trifft wohl auch beim Kauf eines Eigenheims zu. Wie eine Auswertung der Interhyp-Daten der vergangenen fünf Jahre ergab, bauen oder kaufen die Deutschen am liebsten dort eine Immobilie, wo sie bereits heimisch sind – allerdings immer weniger, wenn sie in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern leben.

mehr ...

Investmentfonds

Ein halbes Jahr Corona: Wie es um die wirtschaftliche Erholung steht

Am 18. März 2020 fiel der Euro Stoxx 50 auf den niedrigsten Stand dieses Jahres, nachdem er innerhalb nur eines Monats 38 % seiner Börsenkapitalisierung verlor. Mittlerweile sind seit diesem beispiellosen, jähen Absturz, der durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöst wurde, sechs Monate vergangen. Sechs Monate sind einerseits wenig, aber andererseits genug Zeit, um erste Lehren aus dieser sozialen, wirtschaftlichen und finanziellen Zäsur zu ziehen. Ein Kommentar von Olivier de Berranger, CIO bei LFDE 

mehr ...

Berater

Finanzstark ins digitale Zeitalter

Home-Office, Online-Handel, E-Business – nur einige Begriffe, die für den fundamentalen Wandel in der Unternehmenslandschaft stehen. Ein Wandel, der zwar schon vor Corona begann, aber durch die Pandemie eine neue Dynamik erreicht hat. Gastbeitrag von Dirk Oliver Haller, DFT Deutsche Finetrading 

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...