6. April 2017, 12:38
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Crowdinvestments: Bei einem Mal bleibt es nicht

Männlich, 51 Jahre alt und Aktieninhaber, das ist der typische Crowdinvestor. Herausgefunden hat das die Crowdinvesting-Plattform Exporo mit einer Umfrage unter ihren Nutzern.

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Crowdinvestoren finanzieren selten nur ein Projekt, besonders beliebt sind Wohnimmobilien in den Top Sieben Städten.

Die Crowdinvesting-Plattform für Immobilien, Exporo, hat eine Umfrage unter ihren Nutzern gestartet. Ziel war es, das Anlegerverhalten bei Crowdinvestments zu untersuchen.

62 Prozent der Crowd-Investoren gaben an, regelmäßig Investments getätigt zu haben drei Prozent bezeichnen sich selbst sogar als Investmentexperte. Lediglich vier Prozent hätten noch keinerlei Investmenterfahrung.

Positive Erfahrungen überwiegen

76 Prozent der Investoren haben laut Exporo gute Erfahrungen gemacht und planen in weitere Immobilien-Crowdinvesting-Projekte zu investieren. Hauptmotive seien vor allem Rentabilität (98 Prozent) sowie Sicherheit (95 Prozent). Liquidität sei lediglich 57 Prozent der befragten wichtig oder eher wichtig.

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Quelle: Exporo, 2017

“Unsere Anlegerbefragung zeigt, dass der durchschnittliche Investor trotz hohem Durchschnittsalter, den neuen Techniken gegenüber aufgeschlossen ist. Weniger als ein Viertel der Befragten investieren über einen Anlage- oder Bankberater. Der Digitalisierungsprozess wird demnach von nahezu allen Generationen angenommen”, so Simon Brunke, Vorstand und Mitgründer von Exporo.

Der durchschnittliche Anleger sei männlich, 51 Jahre alt und lege sein Geld außerdem hauptsächlich in Aktien, Tagesgeld und Aktienfonds an. Die beliebtesten Projekte seien Wohnobjekte in einer der Top Sieben Städte, die von einem erfahrenen Projektentwickler realisiert werden, mit einer Kapitalbindung unter zwei Jahren.

Risikoeinschätzung: Crowdinvesting auf Platz drei

50 Prozent der Befragten schätzen laut Exporo Immobilien-Crowdinvesting als sicher oder eher sicher ein. Damit liege es bei den Risikobewertung hinter Immobilieneigentum (92 Prozent) und Offenen Immobilienfonds (54 Prozent) auf dem dritten Rang der als sicher eingeschätzten Investitionen.

Bei Rund 64 Prozent liege der Anteil von Crowdinvestments am persönlichen Portfolio lediglich bei bis zu zehn Prozent. Insgesamt würde das Immobilien-Crowdinvesting bei circa 80 Prozent der Anleger maximal 20 Prozent des Gesamtportfolios  ausmachen.Der durchschnittliche Anteil am Gesamtportfolio betrage 17 Prozent. Damit werde Crowdinvesting eher als Beimischung genutzt.

Die beliebtesten Objekte

Bei der Auswahl eines Immobilien-Crowdinvesting-Projektes spielt für 96 Prozent der Anleger laut Exporo der positive Gesamteindruck und die Attraktivität des Projektes die Hauptrolle. Danach kämen mit 91 Prozent der Background des Projektentwicklers sowie der bisherige Erfolg der Crowdinvesting-Plattform (89 Prozent). Am wenigsten wichtig seien die Nähe zum Objekt (12 Prozent) sowie ein hoher Maximalanlagebetrag (22 Prozent).

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Quelle: Exporo,2017

Bei den Projekten würden 44 Prozent der Befragten Wohnobjekte bevorzugen. Weitere 30 Prozent hätten keine Präferenz. Auf dem dritten Rang folgen nach Angaben von Exporo Pflegeheime mit 13 Prozent. 32 Prozent würden Bestandsprojekte bevorzugen, 17 Prozent Neubau, und der restlichen Befragten hätten keine Präferenz. (kl)

Foto: Shutterstock

 

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