Das digitale Teammitglied

Im Falle unseres Unternehmens haben wir in den letzten Monaten an der Entwicklung eines digitalen Assistenten gearbeitet, der bereits erfolgreich eingesetzt wird. So schaffen wir einen ersten Zugang zu den Kernkompetenzen unserer Planethome Unternehmensgruppe, der Vermittlung und Finanzierung von Immobilien. Anhand einer gezielten Ansprache des Kunden, unter anderem via Chatbots auf Facebook sowie unseren Webseiten oder auch über das Amazon Echo Alexa, kann dieser entscheiden, ob er eine direkte Immobilienbewertung oder ein erstes Finanzierungsangebot wünscht.

Auf diese Art filtern wir die ersten Basisinformationen heraus, die für eine detaillierte und persönliche Beratung benötigt werden – das Ganze ohne die Ressourcen unserer Mitarbeiter zu verbrauchen.

Mit dem digitalen Assistenten haben wir eine Lösung entwickelt, die kanalübergreifend und multimedial unsere Kunden abholt, ihre Anfragen entgegennimmt, innerhalb kürzester Zeit bearbeitet und somit eine erste Bedürfnisbefriedigung ermöglicht – ein deutlicher Mehrwert für Kunden, der auch uns zu Gute kommt. Wir erreichen potenzielle Kunden in ihren alltäglichen Kanälen und liefern ihnen Kundenservices innerhalb weniger Minuten.

Zusätzlich steigern wir die Anzahl qualifizierter Leads, da die bedienerfreundlichen Services die Absprungraten minimieren. Wer unkomplizierten Service bietet, wird auch vom Kunden als unkomplizierter Dienstleister wahrgenommen und erhöht seine Chancen auf den Zuschlag.

Da war noch was… 

Wichtig ist nur, dass man im Rausch der Digitalisierung und dem schier endlosen Angebot an Tools und Anwendungen den Datenschutz nicht außer Acht lässt. 2018 steht mit der Einführung der EU-Datenschutzverordnung eine weitere Verschärfung der Regularien an, die Verbraucher vor der sogenannten „Verdatung“ schützen soll und bei Unternehmen für Kopfzerbrechen sorgt. Die Komplexität der 200-seitigen Verordnung verursacht zusätzliche Kosten, da die gesamte Struktur des Vertriebsprozesses geprüft und gegebenenfalls angepasst werden muss. Geschäftstüchtige Entwickler arbeiten sicher bereits jetzt an einer effizienten „Lösung“.

Marcus Rex ist Geschäftsführer der Planethyp GmbH aus München.

Foto: Anna Mutter

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