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28. Dezember 2017, 08:47
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Eigenheim: Qual der Wahl beim Haustyp

Wer die Entscheidung getroffen hat, ein eigenes Haus zu bauen, steht vor einem riesigen Angebot, wenn es um den Haustyp geht, so Baufi24. So stelle sich beispielsweise die Frage, ob es ein Massivhaus, Fertighaus oder gar Holzhaus sein soll.

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Jeder Haustyp hat seine speziellen Vor- und Nachteile.

„Es gibt zahlreiche unterschiedliche Hausvarianten, aber nicht jedes Haus passt zu jedem Bauherrn“, sagt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24, und gibt einen Überblick über die wichtigsten Haustypen sowie Vor- und Nachteile.

Baumaterial macht den Unterschied

Das Massivhaus gilt als der Klassiker unter den Haustypen, der sich durch schwere Stein-auf-Stein Bauweise und entsprechende Stabilität und Langlebigkeit auszeichnet. Diese Hausart verfügt über eine sehr gute Wärmedämmung und bietet somit ein angenehmes Raumklima.

Dieser Luxus hat laut Baufi24 jedoch auch seinen Preis, sodass die Baukosten höher ausfallen und die Bauzeit länger dauere. Dafür erfahre ein solches Haus eine lohnenswerte Wertsteigerung bei sehr gutem Wiederverkaufswert.

Eigenleistung spart Geld

Zahlreiche Hersteller bieten inzwischen Fertighäuser an, die laut Baufi24 in den meisten Fällen standardisiert nach dem Baukastenprinzip funktionieren. Fertigbauteile werden dafür vorproduziert und auf den Baustellen innerhalb weniger Tage zusammengesetzt. Dann erst erfolge der Ausbau des Hauses.

„Neben der extrem kurzen Errichtungszeit, hat diese Bauweise den Vorteil, dass sich aufgrund des niedrigen Kaufpreises insbesondere auch Bauherren mit wenig Eigenkapital ein Einfamilienhaus leisten können“, erklärt Scharfenorth. Als Baustoff komme vorwiegend Holz zum Einsatz. Daraus resultierten oft auch Nachteile wie schlechtere Wärmedämmung und geringerer Brandschutz.

Ein Ausbauhaus, als Sonderform des Fertighauses, zeichne sich dadurch aus, dass der komplette Innenausbau in der Verantwortung des Häuslebauers liege. Der Vorteil: Selbst geleistete Arbeit zähle als sogenannte Muskelhypothek wie Eigenkapital bei der Finanzierung. Dennoch sollten Bauherren laut Baufi24 darauf achten, sich nicht zu übernehmen und spezielle Leistungen, wie beispielsweise Treppeneinbau oder Wärmedämmung, gegebenenfalls Fachbetrieben überlassen.

Natürliches Wohnen mit Holz

Holzhäuser erfreuen sich seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit. Neben der Schwedenhaus-Variante gibt es sie auch in Blockbohlenbauweise. Dieser Haustyp ermöglicht laut Baufi24 natürliches und ökologisches Wohnen mit angenehmem Raumklima durch den Baustoff Holz.

Kurze Bauzeiten und eine lange Lebensdauer sprächen ebenfalls dafür. Nachteile seien Undichtigkeit bei Starkregen sowie Gefahr von Schimmel und Schädlingsbefall bei nicht ausreichendem Schutz des Materials.

„Für welches Modell sich Häuslebauer letztendlich entscheiden, hängt natürlich immer vom persönlichen finanziellen Rahmen und vom individuellen Zeitplan ab. Inzwischen gibt es aber für jeden Anspruch und Bedarf den passenden Haustyp“, so Scharfenorth abschließend. (bk)

Foto: Shutterstock

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