1. September 2017, 08:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gründe für Fertighäuser

Fertighäuser waren im Vergleich zu Massivbauhäusern lange Zeit wenig beliebt. Ein Grund dafür war ihr Image als Massenware. Inzwischen ist jedoch jedes fünfte neugebaute Haus ein Fertighaus, denn die geringe finanzielle Belastung durch die kurze Bauzeit ist nur einer der Vorteile.

Fertighaus-fertigimmobilien-immobilie-haus-shutterstock 452733217 in Gründe für Fertighäuser

Fertighäuser bieten einige Vorteile gegenüber der Massivbauweise. So verkürzt zum Beispiel das Bauen mit vorgefertigten Modulen die Bauzeit.

Niedrige Zinsen und ein großes Interesse an energieeffizientem und zügigem Bauen kommen auch Fertighäusern zugute. Mittlerweile liegt ihr Anteil unter den Neubauten bei rund 20 Prozent. Das geht aus einer Pressemitteilung der BHW Bausparkasse hervor.

Fertighäuser hätten viele Vorteile gegenüber Häusern in Massivbauweise. Alle Bauteile würden vorgefertigt auf die Baustelle geliefert und nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzt. Damit sei die eigentliche Bauzeit kurz und die Planung einfach. Bei einem Fertighaus komme bis zur Übergabe alles aus einer Hand. Doppelbelastungen durch Finanzierung und parallel laufende Mietkosten könnten so weitgehend vermieden werden.

Realistisches Bild vor Baubeginn

Auch die Sorge, dass Fertighäuser Massenware sind und wenig Spielraum für Individualität bieten, ist laut BHW mittlerweile unbegründet. Grundriss und Materialvielfalt seien kaum Grenzen gesetzt. Zudem würden Musterhäuser bereits vorab ein realistisches Bild vom neuen Zuhause bieten.

Hinzu komme die hohe Energieeffizienz von Fertighäusern. Energetisch bieten Fertighäuser in Holzrahmenbauweise laut BHW alle Möglichkeiten zeitgemäßer Dämmungen. Damit seien sie in der Regel KfW-förderfähig.

“Baufamilien, die ihre Kosten weiter verringern wollen, können bestimmte Ausbauarbeiten auch selbst durchführen. Allerdings gilt es, die Eigenleistungen realistisch einzuschätzen”, sagt Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse. Häufig würden sich Bauherren in diesem Punkt überschätzen.

Baunebenkosten einkalkulieren

Neuborn weist auch darauf hin, dass sich Käufer vorab unbedingt Klarheit über die Gesamtkosten verschaffen sollten. “Dazu gehören auch die Baunebenkosten, die sich zwischen zehn und 30 Prozent der Bau- und Erwerbskosten bewegen.”

Der größte Anteil entfalle dabei auf Anschlusskosten, Maklerprovision und Grunderwerbssteuer. Damit später zu erwartende Gelder aus Lebensversicherungen oder Erbschaften in die Finanzierung miteingebaut werden können, sollte der Darlehensvertrag die Möglichkeit für Sondertilgungen enthalten. (kl)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Google: Die gefragtesten Versicherungsprodukte im ersten Quartal

Deutschen Verbrauchern stehen hunderte Versicherungsprodukte zur Verfügung um die perfekte Absicherung  für sich selbst zusammenzustellen. Welche dieser Produkte aktuell am gefragtesten sind, hat das Online-Marketingunternehmen Mediaworx untersucht.

mehr ...

Immobilien

Scheidung und Hausverkauf: Finanzielle Verluste vermeiden

Lassen sich Paare mit Immobilieneigentum scheiden, stehen sie vor der Frage, was mit dem Haus oder der Wohnung geschieht. Der Immobiliendienstleister McMakler gibt Tipps, welche Schritte Paare unternehmen sollten, um finanzielle Verluste zu vermeiden und zu einer sinnvollen Lösung zu kommen.

mehr ...

Investmentfonds

Die Volatilität ist zurück

Mit der Verunsicherung der Anleger bleibt auch die Volatilität an den Märkten. Doch Auslöser für die Schwankungen ist nicht allein Unsicherheit. Die Volatilität bleibt, aber das ist nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen und Anleger können sich zudem schützen.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank: IT-Vorstand Kim Hammonds tritt zurück

Der Vorstandsumbau bei der Deutschen Bank geht weiter: Nach nur gut eineinhalb Jahren in der Topetage verlässt IT-Vorstand Kim Hammonds das größte deutsche Geldhaus, wie das Institut am Mittwochabend in Frankfurt mitteilte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Immobilienkauf: Notartermin platzt – kein Schadensersatz

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Urteil vom 13. Oktober 2017 – AZ.: V ZR 11/17 – die Haftung eines potenziellen Verkäufers einer Eigentumswohnung bei einem geplatzten Notartermin nur in Ausnahmefällen bejaht.

Gastbeitrag von Oliver Renner, Rechtsanwälte Wüterich Breucker

mehr ...