28. November 2017, 13:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

EPX: Anstieg der Immobilienpreise schwächt sich ab

Die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser sind nach den Ergebnissen des Europace Hauspreis-Index (EPX) im Monat Oktober moderater gestiegen als im Vormonat. Am stärksten legten die Preise für Häuser aus dem Bestand zu.

Haus-chart-shutt 370019465 in EPX: Anstieg der Immobilienpreise schwächt sich ab

Die Wohnimmobilienpreise haben in den vergangenen Jahren hohe Wachstumraten verzeichnet.

Der recht einheitliche und gemäßigte Preisanstieg von Wohnimmobilien ging nach Aussage der Europace AG auch im Oktober 2017 weiter. Die aktuelle Auswertung des Europace Hauspreis-Index (EPX) zeige in allen drei untersuchten Segmenten leichte Preissteigerungen – um 0,22 bis 0,41 Prozent.

Ist der Markt gesättigt?

Der Preisanstieg sei damit im Vergleich zum Vormonat nochmals leicht zurückgegangen. Ein Zeichen dafür, dass der Immobilienmarkt gesättigt ist?

„Das wäre sicherlich zu viel gesagt“, erklärt Stefan Kennerknecht, Vorstand der Europace AG. „Unsere Preiskurve ist zwar flacher geworden. Aber wenn Sie Immobilieninteressenten fragen, dann werden die ein ausreichendes Angebot an Immobilien kaum bestätigen können. Es wird seit Jahren weniger gebaut als der Markt nachfragt. Nun hat das Statistische Bundesamt kürzlich sogar mitgeteilt, dass die Anzahl der genehmigten Wohnungen in Deutschland in den ersten neun Monaten um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen ist. Das spricht eher dafür, dass die Immobilienpreise sich eine leichte Winterruhe gönnen“, so Kennerknecht. „Wir gehen davon aus, dass die Preise auch in Zukunft weiterhin leicht steigen werden.“

Zum Vergrößern bitte auf die Auflistung klicken

News-epx-28112017 in EPX: Anstieg der Immobilienpreise schwächt sich ab

Die Preise für Eigentumswohnungen legten im Oktober um 0,36 Prozent zu. Auf Zwölf-Monatssicht verbuchten sie mit einem Plus von 7,78 Prozent den höchsten Anstieg..

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich im Oktober im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat legte das Preisniveau um 4,84 Prozent zu. Bestandshäuser wurden im Oktober um 0,41 Prozent teurer und verbuchten damit den höchsten kurzfristigen Zuwachs, auf Zwölf-Monatssicht verteuerten sie sich um 5,99 Prozent.

Daraus ergaben sich nach Angaben von Europace für den EPX-Gesamtindex im Oktober Anstiege um 0,33 Prozent im Vergleich zum September 2017 und um 6,17 Prozent im Vergleich zum Oktober 2016. (bk)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nur fünf Prozent sind auf den Pflegefall vorbereitet

Laut einer Studie des Prognos-Instituts im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung wird die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen hierzulande in den nächsten Jahrzehnten deutlich ansteigen. Demnach wird die Anzahl der Pflegebedürftigen von 3,3 Millionen Menschen im Jahr 2017 auf 5 Millionen im Jahr 2045 anwachsen. Im Zuge dessen werden sich laut der Studie auch die Leistungsausgaben signifikant von derzeit 15,9 auf dann 141,2 Milliarden Euro erhöhen, was in der gesetzlichen Pflegeversicherung eine entsprechende Beitragssteigerung auf 4,25 Prozent nach sich ziehen würde.

mehr ...

Investmentfonds

Stewardship: Anleger wollen aktiv mitentscheiden

Laut dem aktuellen von der DWS geförderten Forschungsbericht halten 84% der Pensionsfonds Stewardship-Praktiken für entscheidend, um die Qualität von Beta1 zu verbessern und gleichzeitig positive Auswirkungen für Umwelt, Soziales und die Unternehmensführung zu erzeugen. 

mehr ...

Berater

Sparda-Bank kooperiert mit Jung, DMS & Cie.

Mit www.meineversicherungswelt.de geht die erste voll integrierte JDC-Maklerlösung inklusive White-Label-Sevices zur Abwicklung des Versicherungsgeschäfts im Bankenumfeld an den Start. Ende März hat die zur Sparda-Bank Baden-Württemberg gehörende Sparda Versicherungsservice GmbH (SVS) als erste Vollbank-Tochter einen Fünf-Jahres-Kooperationsvertrag mit der zur JDC Group AG (ISIN: DE000A0B9N37; Bloomberg: A8A.GR) gehörenden Jung DMS & Cie. Aktiengesellschaft unterzeichnet.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finanzvorstände müssen bei digitalen Strategien deutlich aufholen

Gerade einmal jedes zweite Unternehmen im deutschsprachigen Raum hat die Prozesse in seiner Finanzabteilung zumindest in Ansätzen standardisiert und automatisiert, obwohl fast alle CFOs dies als maßgebliche Voraussetzung zur erfolgreichen Effizienzsteigerung sehen. Tatsächlich im Einsatz sind Automationstechnologien wie Robotic Process Automation (RPA) sogar nur in jedem sechsten Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Horváth & Partners CFO-Studie 2019.

mehr ...

Recht

Versicherungspolicen: Wo es Steuern zurückgibt

In diesem Jahr verlängert sich erstmalig die Frist zur Abgabe der Steuererklärung auf den 31. Juli. Besonders Steuererklärungs-Muffel wird die zwei-monatige Fristverlängerung freuen. Dabei kann man mit den richtigen Tipps und Kniffen durchaus eine ganze Menge der gezahlten Steuern wiederbekommen. Dies gilt auch für die abgeschlossenen Versicherungspolicen.

mehr ...