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8. November 2017, 15:49
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Immobilienbranche: Gehälter entwickeln sich stabil

Die befürchtete Trendwende in der Immobilienbranche scheint vorerst auszubleiben. Wie eine aktuelle Studie des Branchenmagazins “Immobilienwirtschaft” zeigt, setzt sich die positive Entwicklung der Branche und ihrer Gehälter fort.

Immobilienbranche: Gehälter entwickeln sich stabil

Die Immobilienbranche kann sich derzeit über derzeit über positive Rahmenbedingungen freuen.

Für die elfte Auflage der Vergütungsstudie von “Immobilienwirtschaft” und dem Unternehmensberater Compensation Partner GmbH wurden insgesamt 5.249 Gehaltsdaten von 21 Unternehmen sowie Fach- und Führungskräften erhoben und analysiert.

Relevante Faktoren bei dieser Analyse waren unter anderem die Unternehmensgröße des Arbeitgebers, Bestandteile des Gehalts und Boni. Weiterhin wurden Stellenprofile wie die der Geschäftsführung, des Sekretariats oder der Bauleitung untersucht.

So sei es möglich gewesen zu ermitteln, dass 28 Prozent der Bauleiter über eine weiterführende Berufsausbildung als Meister-, Fach- oder Betriebswirt verfügen. Weiterhin erhalten sie in Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern fast 12.000 Euro mehr Jahresgehalt als in kleinen Unternehmen mit unter 100 Beschäftigten.

Kaufmännische Leiter sind Top-Verdiener

Spitzenreiter in der Berufsrangliste der Branche nach durchschnittlichem Jahresgehalt sei der des kaufmännischen Leiters. Mit einem Jahresgehalt von durchschnittlich 110.000 Euro stehe dieser noch vor dem Niederlassungsleiter (108.000 Euro) und dem Asset Manager (106.200 Euro).

Das andere Ende der Gehaltsrangliste machen Hausmeister aus, die im Jahr nur ein durchschnittliches Gehalt von 28.700 Euro verdienen. Vor ihnen liegen Mitarbeiter des Sekretariats (33.500 Euro) und Beschäftigte in der Verwaltung (37.600 Euro).

Mit steigender Firmengröße nehme auch der Prozentsatz von Firmenwägen in der Branche zu. So sei besonders in mittelgroßen Firmen ein starker Anstieg mit über 20 Prozent unter Führungskräften zu beobachten.

Ab einer Firmengröße von 1.000 Mitarbeitern fahren 75 Prozent der Führungskräfte einen Firmenwagen im Wert von etwa 55.000 Euro.

Höhere Prämien in kleinen Unternehmen

Es falle auf, dass Führungskräfte in mittelgroßen Betrieben geringere Prämien (18.000 Euro) erhalten als in kleineren Unternehmen (21.000 Euro).

„Führungskräfte in kleinen Firmen übernehmen öfters eine direktere Verantwortung für die Unternehmensentwicklung als in mittelgroßen Betrieben und erhalten aufgrund dessen eine höhere Prämie“, erklärt Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner.

Für die Zukunft rechne Böger mit einem Wachstum der Gehälter von circa 2,5 bis 3 Prozent, wobei sie jedoch nicht mit den Preissteigerungen für Wohneigentum mithalten könnten, da dies eine unabhängige Entwicklung sei. (bm)

Foto: Shutterstock

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