Anzeige
26. Januar 2017, 08:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

In einigen Berliner Kiezen sinken die Mieten

Die Mieten in Berlin steigen weiter, doch nicht flächendeckend, wie aus dem Wohnmarktreport 2017 hervorgeht, den der Immobilienfinanzierer Berlin Hyp am Mittwoch gemeinsam mit dem Immobiliendienstleister CBRE vorlegte.

Berlin-kreuzberg-christian-mueller-shutterstock 427798582 in In einigen Berliner Kiezen sinken die Mieten

Straße in Berlin Kreuzberg: Das Viertel ist bekannt für den schnellen Anstieg der Mieten innerhalb der letzten Jahre.

Die Mieten in Berlin sind nach einer Studie im vergangenen Jahr wieder schneller gestiegen. Es gibt aber auch Stadtteile, in denen das Wohnen billiger wurde. Das geht aus dem Wohnmarktreport 2017 hervor, den der Immobilienfinanzierer Berlin Hyp am Mittwoch mit dem Immobiliendienstleister CBRE vorlegte.

Der stadtweite Mittelwert legte gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Prozent zu, womit das Wachstum wieder das Niveau von 2014 erreichte. 2015 – in dem Jahr, in dem die Mietpreisbremse eingeführt wurde – hatte es einen Anstieg um 2,3 Prozent gegeben.

Sinkende Mieten in Kreuzberg

Rund um die Prinzenstraße in Kreuzberg boten Vermieter Wohnungen im vergangenen Jahr jedoch knapp 17 Prozent günstiger an als im Vorjahr, am Bülowbogen in Schöneberg waren es gut elf Prozent, an der Johannisthaler Chaussee in Neukölln mehr als fünf Prozent. Selbst am Treptower Park (minus fünf Prozent) und Unter den Linden (minus drei Prozent) verzeichneten die Autoren Rückgänge bei den verlangten Kaltmieten.

Manche Klischees zum Berliner Wohnungsmarkt stimmten nicht, heißt es in dem Bericht, der am Mittwoch vorgelegt wurde. “Weder weisen die Angebotsmieten nur in die eine Richtung nach oben, noch sind diese in den Innenstadtgebieten durchweg hoch.”

Sinkende Mieten bleiben Ausnahme

Unter den 190 untersuchten Postleitzahlengebieten sind Bereiche mit sinkenden Mieten aber die Ausnahme. In den teuersten Innenstadtlagen stagnieren demnach die Mieten nach jahrelangem Anstieg, während sie am Rande der Innenstadt weiter kräftig nachziehen. Auch am Stadtrand wird es weiter teurer. Auch für Eigentumswohnungen müssen die Käufer immer tiefer in die Tasche greifen.

Besonders stark stiegen die Mieten 2016 in Bezirken, in denen viele kleine Wohnungen angeboten werden: in Neukölln (17 Prozent) und Marzahn-Hellersdorf (zehn Prozent). In den Innenstadtbezirken werden immer mehr möblierte Wohnungen angeboten. Mit ihnen können Vermieter unter bestimmten Umständen die Mietpreisbremse umgehen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock/Christian Mueller

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Axa strukturiert Vorstand um – Dahmen geht

Die Axa gibt ihrem Konzern in Deutschland zum 1. Januar eine neue Struktur. Dazu wird der Versicherer die Vorstandsressorts bündeln, um damit gezielt für weiteres Kundenwachstum aufgestellt zu sein.

mehr ...

Immobilien

Gebrauchtimmobilie: Gekauft wie gesehen?

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte nicht gleich der erste Eindruck entscheiden. Wer genauer hinschaut, kann teure Überraschungen vermeiden. Ist der Vertrag erst unterschrieben, wird es schwierig, Baumängel geltend zu machen.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...