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20. Februar 2017, 14:22
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JLL: Hamburgs Büromarkt mit größtem Performance-Sprung

Der Victor Prime Office von Jones Lang LaSalle (JLL), der die Büro-Teilmärkte in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München analysiert, verzeichnete im vierten Quartal 2016 den stärksten Zuwachs in einem Quartal seit Aufzeichnung des Index Ende 2003.

Hamburg in JLL: Hamburgs Büromarkt mit größtem Performance-Sprung

Hamburg: Der Büromarkt der Hansestadt mit höchster Wertsteigerungs-Dynamik.

Mit 164,1 Punkten wird damit ein neuer Höchststand notiert, die Jahresperformance 2016 mit einem Plus von 15,6 Prozent ist das zweithöchste Ergebnis nach der Boomphase in den Jahren 2006 und 2007.

“Die Performance-Sprünge in den letzten beiden Quartalen von bis zu zehn Prozent legen die Vermutung nahe, dass sich die Entwicklung dieser Phase in 2016 wiederholt hat. In einzelnen Spitzenlagen, beispielsweise in Hamburg, übertreffen die Entwicklungen im vierten Quartal die damaligen Werte”, so Ralf Kemper, Head of Valuation & Transaction Advisory JLL Germany. Und weiter: “Wesentlicher Unterschied: Investoren kalkulieren nicht mehr in der Breite mit sehr hohen Wachstumsraten, sondern fokussieren sich auf Spitzenlagen und dort auf Core-Objekte.”

Eingeschränkte Kreditvergabe bremst Hebeleffekte

Die stärkere Regulierung und die eingeschränktere Kreditvergabe bremse Hebeleffekte bei Immobilienfinanzierungen und verhindere eine mögliche Preisblase. Die gebe es auf dem deutschen Büroimmobilienmarkt zurzeit nicht. Die hohen Preise würden auf einem Mangel an Anlagealternativen und starken Fundamentaldaten auf den Vermietungsmärkten basieren. “Nur in Berlin, wo die Kaufpreise 2016 ohne erkennbaren Spekulationshintergrund auf Basis einer insgesamt positiven Grundstimmung überdurchschnittlich gestiegen sind, lassen sich einige Parallelen erkennen. Dazu gehört u.a. der erwartete Mietpreisanstieg. Eine Frage wird sein, ob die Lockerung der Bankenregulierung in den Vereinigten Staaten mittelfristig wieder Immobilienspekulationen befeuert. Für 2017 gehen wir von weiteren Kaufpreisanstiegen aus. Spekulationen über Preisobergrenzen und Zeitpunkt ihres Eintritts erscheinen aber zum derzeitigen Zeitpunkt schwierig”, so Kemper.

Seite zwei: Performancesprünge in Hamburg und Frankfurt besonders deutlich

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